Sie sind hier: Startseite Köln-Bonn Aktuell News
Weitere Artikel
Teldafax’ letzte Tage

Trotz Insolvenz das Füllhorrn ausgechüttet

Die Insolvenz des Stromanbieters Teldafax hat vielen geschadet, aber einigen wenigen noch genutzt. Das Troisdorfer Unternehmen wurde zum Selbstbedienungsladen.

Turbulente Zeiten bei Teldafax in Troisdorf. Der insolvente Stromanbieter bezahlte keine Rechnungen mehr, Bayer Leverkusen verließ das sinkende Schiff, und lokale Energieversorger weigerten sich, Teldafaxkunden weiter zu beliefern.

Aber wie das nun mal so ist im Leben, dem ganzen negativ geprägten Umfeld konnte eine kleine Gruppe durchaus auch Positives abgewinnen. Laut Handelsblatt verzeichneten einzelne Manager exorbitante Gehaltssprünge, und auch externe Berater profitierten von der Insolvenz.

Besonders steil verlief die Karriere von Alexander Kutz, sowohl was seinen Titel wie auch sein Gehalt angeht. In 2009 erst stieg er bei Teldafax in der Marketingabteilung ein. 4.000 Euro brutto soll sein Gehalt betragen haben. Und als neuer Vorstand war Kutz dem Unternehmen 17.000 Euro Wert, wie die Buchhaltungsunterlagen für den Mai verdeutlichen. Sein Vorgänger erhielt im Mai die gleiche Summe ausgezahlt, obwohl er bereits im März bei Teldafax ausgeschieden war.

Vielleicht ist das Gehalt für die Leiterin der Rechtsabteilung noch am ehesten gerechtfertigt. Die Summe – mal wieder um die 17.000 Euro – verdankt sie hunderten geleisteten Überstunden. Was durchaus zutreffen kann bei einem Unternehmen, das mit dem Rücken zur Wand steht und von allen Seiten angegriffen wird.

(FN)


 


 

Teldafax
Bayer Leverkusen
Rettung

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Teldafax" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: