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Insolvenzantrag

„Frankfurter Rundschau“ ist insolvent

Die zum Kölner Verlag M. DuMont Schauberg (MDS) gehörende „Frankfurter Rundschau“ steht vor dem Aus, die Eigentümer stellten Insolvenzantrag.

Das Blatt häufte enorme Verluste an, weil die Erlöse aus dem Anzeigengeschäft stark rückläufig waren. Besonders der Stellenmarkt erlebte in den vergangenen Monaten massive Einbrüche.

Betroffen sind fast 500 Mitarbeiter. Deren Gehälter sind bis Januar 2013 gesichert. Der zum Insolvenzverwalter bestellte Anwalt Frank Schmitt machte sich sofort daran, mögliche Wege der Sanierung zu finden.

MDS übernahm im Jahre 2006 50 Prozent plus einer Stimme die Mehrheit an der „Frankfurter Rundschau“. Viel Geld und viele Konzepte sollten das defizitäre Blatt wieder auf Kurs bringen. 2007 kam die FR im kompakten Tabloidformat an die Verkaufsstellen, seit 2011 zeichnet die MDS- Redaktionsgemeinschaft in Berlin für den Mantel der Zeitung verantwortlich.

Alles zu kleine Pflaster für zu große Wunden, das Minus wuchs. Nur wenn schnell neue Leser Geschmack an der linksliberalen Tageszeitung finden, besteht die Möglichkeit zur Rettung. Denn die Stellschraube „Kosten“ lässt sich keinen Deut mehr nach links drehen.

(Redaktion)


 


 

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