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Karstadt-Insolvenzverwalter prüft Steuererlasse der Gemeinden

(ddp). Der Insolvenzverwalter der Warenhauskette Karstadt prüft derzeit die von 91 Gemeinden zugesagten Steuererlasse. Bis zur nächsten Gläubigerversammlung würden die Antworten der Gemeinden nach verwaltungsrechtlichen Kriterien noch einmal ganz genau untersucht, sagte Thomas Schulz, Sprecher des Insolvenzverwalters Klaus Hubert Görg, am Mittwoch der Wirtschaftsnachrichtenagentur Dow Jones Newswires. Auf den ersten Blick sehe es aber so aus, als ob der Insolvenzverwalter damit die Bedingungen des Insolvenzplanes erfüllen könnte.

Görg hatte 94 Gemeinden, in denen sich Karstadt-Häuser befinden, um den Erlass von Gewerbesteuern gebeten. Lediglich drei Kommunen hätten sich dagegen ausgesprochen, sagte Schulz. Damit sei aber die im Insolvenzplan geforderte Zustimmungsquote von 98 Prozent der Forderungen nicht gefährdet.

Bei elf Kommunen hatte der Insolvenzverwalter in den vergangenen Wochen noch einmal nachgefragt, da deren Zustimmungen an Bedingungen geknüpft waren. Diese Gemeinden hätten ihren Verzicht auf die Steuer noch einmal deutlich gemacht, sagte der Sprecher.

Die Zukunft von Karstadt soll am 9. Juni besiegelt werden. Diesen Termin hatten die Gläubiger jüngst für die Unterzeichnung eines Kaufvertrags für den insolventen Warenhauskonzern gesetzt. Derzeit liegen dem Insolvenzverwalter vier Angebote für Karstadt vor.

(ddp-Korrespondent Ulrich Breitbach)


 


 

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