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Institut ermittelt Reallohnverlust bei Niedriglöhnen

(ddp-nrw). Die Schere zwischen hohen und niedrigen Einkommen geht in Deutschland immer weiter auseinander. Zu diesem Ergebnis kommt das Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen aufgrund von aktuellen Berechnungen. Wie die Einrichtung am Dienstag mitteilte, sanken die Nominallöhne im Niedriglohnbereich zwischen 2000 und 2006 um 4,8 Prozent. In den oberen Einkommensgruppen legten dagegen die Löhne in diesem Zeitraum nominal um über zehn Prozent zu.

Den Angaben zufolge nahm die Zahl der Niedriglohnbezieher zu. Besonders im untersten Lohnbereich mit Bruttostundenlöhnen von unter sieben Euro ist die Beschäftigung stark angestiegen. Die Reallohnverluste reichten aber auch bis in die mittleren Einkommensgruppen hinein, hieß es. 

So wurden durch die Verschiebung der Einkommensgruppen nach unten und oben die mittleren Einkommensgruppen ausgedünnt. Sie machten 1995 noch gut 63 Prozent aller Beschäftigten aus und verloren bis 2006 mehr als 11 Prozentpunkte, die sich in entsprechenden Zuwächsen am oberen und stärker noch am unteren Ende der Einkommensverteilung niederschlugen.

(Redaktion)


 


 

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