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Internet-TV als neue Einnahmequelle bei Intel

Der weltgrößter Chiphersteller Intel will noch dieses Jahr in das Online-TV-Geschäft einsteigen. Dies bestätigte nun der Intel-Media-Chef Erik Huggers auf einer Konferenz. Der Konzern erhofft sich dadurch scheinbar neue Einnahmen. Datenschützer jedoch sind besorgt.

Seit nun fast einem Jahr schmieden Mitarbeiter, die unter anderem von Google und Apple angeworben wurden, an dem TV-Projekt. Der Dienst soll verschiedene Programme anbieten, die genau auf den jeweiligen Kunden abgestimmt sind. Möglich macht das eine Set-Top-Box.

Über die Set-Top-Box mit integriertem Intel-Prozessor werden Daten komprimiert und entschlüsselt, um das internetbasierende Fernsehen zu ermöglichen. Die Box kann dabei die Fernsehgewohnheiten des Kunden auswerten und an Intel weitergeben. Für eine extrem genaue Individualisierung des Kunden soll laut Intel eine kleine Kamera in der Box integriert sein. Der Chiphersteller will den Dienst und die Set-Top-Box in einem Set an den Verbraucher bringen.

Datenschützer besorgt

Durch die Set-Top-Box werden Daten wie Einschaltdauer und Programmauswahl des Anwenders ausgewertet. Die integrierte Kamera jedoch soll weiterhin die Bewegungen der Konsumenten festhalten und damit genaustens auswerten können, was die jeweiligen Vorlieben des Zuschauers sind. Dadurch würde den Konsumenten ganz nebenbei optimal abgestimmte Werbung vorgesetzt. Damit Kunden immer noch selbst entscheiden können, wann sie gefilmt werden wollen und wann nicht, soll die Kamera laut Intel-Media-Chef Erik Huggers, aber auch über einen mechanischen Verschluss verfügen.

(Florian Weis)


 


 

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