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Jusos starten Internet-Kampagne «Clement muss bleiben»

(ddp-nrw). Der vom Parteiausschluss bedrohte frühere SPD-Bundeswirtschaftsminister und einstige NRW-Ministerpräsident Wolfgang Clement erhält Unterstützung von ungewohnter Seite. Der Hamburger Juso-Landesverband ruft in einem Internetforum zur Solidarität mit Wolfgang Clement auf. Unter dem Link clement-muss-bleiben.de können sich SPD-Mitglieder registrieren lassen, die gegen den Ausschluss des früheren SPD-Vize sind, wie die in Düsseldorf erscheinende «Rheinische Post» (Donnerstagausgabe) berichtet.

«Es macht mich wütend, dass man die schärfste Waffe, die eine Partei hat, nämlich ein Parteiausschlussverfahren, benutzt, um politische Ziele zu verfolgen», sagte der stellvertretende Juso-Landeschef Nicholas Gildemeister der Zeitung. «Man kann und muss die Äußerungen und die Art und Weise, wie Clement dies kommuniziert hat, nicht richtig finden. Ihn deswegen aus der Partei auszuschließen, kann niemals der richtige Weg sein.» Clement habe in seiner politischen Laufbahn Beachtliches geleistet, sagte Gildemeister. «Der Ausschluss wäre eine Grenzüberschreitung.»

Unterstützung erfahren die Hamburger aus den Juso-Landesverbänden Baden-Württemberg, Berlin, Hessen und Nordrhein-Westfalen. Die Pragmatische Linke, eine Plattform der reformorientierten Jusos, steht ebenfalls hinter der Aktion. Die Bundesvorsitzende der Jusos, Franziska Drohsel, hatte dagegen zu einem früheren Zeitpunkt für den Rauswurf Clements aus der Partei plädiert.

(Redaktion)


 


 

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