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Nichteinhaltung zugesagter Bandbreiten durch die Telekommunikationsunternehmen

Das Bundeswirtschaftsministerium hat zu einer Studie der Bundesnetzagentur zur tatsächlichen Geschwindigkeit von Internetanschlüssen Stellung genommen. Das Ministerium will sich über die Bundesnetzagentur für die Einhaltung der zugesagten Bandbreiten einsetzen.

Maximalbandbreiten selten erreicht

In der Studie der Bundesnetzagentur „Dienstqualität von Breitbandzugängen“ wurde festgestellt, dass die vertraglich zugesagten Maximalbandbreiten häufig erheblich unterschritten werden. Von über 200.000 Messungen stimmten nur bei jedem fünften Endkunden (19,5%) die Angaben. Die Mehrheit der Kunden (69,2%) erreicht gerade mal die Hälfte der versprochenen Bandbreite.

Appell an die Telekommunikationsunternehmen

Das Ministerium verlangt nun von den Unternehmern, dass sie diese widrigen Zustände ändern. Diese Änderung soll entweder durch eine Verbesserung der Versorgung oder durch eine Änderung der Angaben im Vertrag herbeigeführt werden. Ob die Veranlassung dieser Änderungen den Unternehmen selbst überlassen wird oder die Bundesnetzagentur die Unternehmen dazu verpflichten wird, bleibt noch offen. Die Bundesnetzagentur hätte die Möglichkeit auf der Grundlage des Telekommunikationsgesetzes verbindliche Mindestanforderungen an die Dienstqualität festzulegen.

(Christian Solmecke)


 


 

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