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„IT-Sicherheit ist Chefsache“

Erster smartworx-Themenabend ein voller Erfolg

Unter dem Motto „IT-Sicherheit ist Chefsache“ startete am 17. Juni der erste smartworx-smartworx-Themenabend im Kulturbahnhof in Overath. 75 interessierte Gäste informierten sich im Rahmen der drei Expertenvorträge zum Thema „IT-Sicherheit“ und diskutierten das Gehörte anschließend in gemütlicher Atmosphäre.

Als Ziel der Veranstaltung hatten die beiden smartworx-Geschäftsführer, Simon Brewig und Simon Rocholl, ausgegeben, regionale Unternehmen und Entscheider über IT-Sicherheit zu informieren und aufzeigen, dass IT-Sicherheit nicht nur „die Großen“ trifft.

Dabei war es den beiden Geschäftsführern wichtig, dass man keine unnötige Panik verbreitet, sondern gezielt aufklärt und so einen gesunden Mittelweg zwischen „auf die leichte Schulter nehmen“ und „jedem Trend hinterherlaufen“ findet.

Drei Experten-Vorträge

Zu den Teilnehmern zählten daher Entscheider und Geschäftsführer aller Unternehmensgrößen und unterschiedlicher Branchen. Unter den Gästen war auch Overaths Bürgermeister Jörg Weigt, der sich ebenfalls zum Thema IT-Sicherheit neueste Informationen einholte und sich ein Bild von der neuen Veranstaltungsreihe machte.

IT-Sicherheit und schwierige Rechtsfragen

Nach einer kurzen Begrüßung durch Simon Brewig, startete der Themenabend mit einem Vortrag von Winfried Ramsel von der R+V Versicherung. In seinem Vortrag informierte der Jurist über „IT-Sicherheit & die Frage der Haftung“. Dabei stellte er fest, dass nicht nur Unternehmen, sondern auch Privatpersonen sich mit dem Thema IT-Sicherheit beschäftigen sollten.

Anschauliche Beispiele bei den Vorträgen

Dies illustrierte der Jurist an konkreten Beispielen und Anekdoten, die er in seiner persönlichen, beruflichen Laufbahn erlebte. Hier konnte man feststellen, wie leicht man heutzutage zum Opfer von digitalen „Anschlägen“ werden kann, insbesondere mit Blick auf eine immer weiter zunehmende Digitalisierung. Als Schlagwort kann hier „Industrie 4.0“ genannt werden.

Jeder kann ein digitales Opfer werden

Im zweiten Vortrag des Abends zeigte der IT-Sachverständige und -Forensiker Martin Wundram, dass heutzutage jeder zu einem digitalen Opfer werden kann. Anhand vieler Beispiele verdeutlichte der IT-Sachverständige seine These. Dabei gelang es ihm ein sehr kompliziertes Thema einfach und verständlich für jedermann zu erklären.

Unachtsamkeit häufig Grund für Angriffe

Auch der zweite Referent appellierte an die Teilnehmer, dass heutzutage sich jeder, egal ob Unternehmen oder Privatperson, mit dem Thema IT-Sicherheit auseinander setzen sollte. Großes Aufsehen sorgte dabei die Aussage, dass die Gefahren in der digitalen Welt oft gar nicht von außen kommen, sondern oftmals durch eigene Unachtsamkeit oder durch (ehemalige) Mitarbeiter entstehen – hierbei sei der Schaden besonders hoch.

Zum Abschluss des Vortrags zeigte der IT-Sachverständige einige einfache Schutzmaßnahmen auf, mit denen man sich als Privatperson und Unternehmen leicht schützen kann.

Datenschutz oder Datensicherheit?

Im letzten Vortrag des Abends, beleuchtete Rechtsanwalt Dr. Phillip Lüghausen die rechtliche Komponente der IT-Sicherheit. Dabei erklärte er, was Unternehmen beachten müssen, wenn sie Webseiten, Apps oder Social Media Kanäle für ihre tägliche Arbeit im Netz benutzen.

Um dies einfacher zu verdeutlichen nahm Lüghausen zu Anfang des Vortrags eine Abgrenzung der Begrifflichkeiten „Datensicherheit“ und „Datenschutz“ vor, die leider oftmals synonym verwendet werden.

Gesetzestexte noch nicht ausgereift

In seinem Vortrag wies Dr. Phillip Lüghausen auf das Problem der aktuellen Rechtsprechung hin. So sei es schwer allgemeingültige Aussagen zu Rechtsfragen bezüglich der IT-Sicherheit zu geben. Das liege einerseits daran, dass Gesetzestexte noch nicht ausgereift sind und andererseits in der Vergangenheit zu einigen Punkten der IT-Sicherheit unterschiedlich geurteilt wurde.

Livehack zum Abschluss

Vor dem gemütlichen Teil des Abends sorgte Martin Wundram nochmals für ein besonderes Highlight: Er demonstrierte den Zuschauern, wie einfach es ist, eine Webseite zu hacken und zu übernehmen, um Änderungen an der Seite vorzunehmen und an weitere Daten zu gelangen, die eigentlich mit verschiedenen Maßnahmen geschützt wurden.

Bei seinem Livehack setzte Wundram ebenfalls auf einfache Sprache und klare Beispiele, damit auch die Zuhörer, die noch nicht so tief in der Materie eingedrungen sind, dem Livehack gut folgen konnten.

Große Zufriedenheit mit erster Auflage

Im Anschluss an die Vorträge ging es mit einem gemütlichen Networking und vielen interessanten Gesprächen in die Schlussrunde.

Die Veranstalter, Simon Brewig und Simon Rocholl, freuten sich über eine gelungene Auftaktveranstaltung: „Insgesamt sind wir mit der ersten Veranstaltung sehr zufrieden. Die Verbindung aus Wissensvermittlung und unkompliziertem Austausch wurde auch bei den Teilnehmern sehr gut angenommen. Sodass auch schon einige Themenvorschläge für die zweite Auflage diskutiert wurden.“

Zur Bildergalerie des IT-Themenabends

(Redaktion)


 


 

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