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  • 30.09.2006, 11:45 Uhr
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Jahrestreffen des NUK-Alumni Club im Zeichen von Wachstum

Ende September trafen sich knapp 100 Ehemalige, Freunde und Förderer des Alumni-Clubs des Netzwerkes Neue Unternehmer Köln (NUK) im Plenarsaal der Kölner Bezirksregierung. Zwar ließ sich Regierungspräsident Hans-Peter Lindlar durch seinen Abteilungsdirektor Wirtschaftsförderung und Kommunalaufsicht Joachim Diehl vertreten.

Das Thema Netzwerke für Unternehmensgründer steht jedoch weiterhin ganz oben in der Prioritätenliste der Bezirksregierung. Im Mittelpunkt der Abendveranstaltung stand das Thema „Wachstumsmanagement“.

 
„Execution is more important than strategy“, so lautete einer der Thesen von Prof. Dr. Malte Brettel, Leiter des Lehrstuhls Wirtschaftswissenschaft für Ingenieure und Naturwissenschaftler an der RWTH Aachen. Viele Existenzgründer, die eine Idee haben, beschäftigen sich wenig mit strategischen Fragen. Die Folge: Wenn das Unternehmen erfolgreich ist und wächst, steigt auch die Komplexität der Probleme, mit denen vor allem junge Unternehmen zu kämpfen haben. Diese Form von „micro-management“ frisst den Unternehmer irgendwann auf, schlussfolgert Brettel. Damit gerade junge Unternehmen nicht bereits an dieser Hürde scheitern, empfiehlt Brettel, der selbst unternehmerische Erfahrungen gesammelt hat, in regelmäßigen Abständen strategische Denkpausen im Alltagsgeschäft einzulegen. „Retreats“ nennt das der Experte.

Krisen sind eine Chance für junge Unternehmen

Auch auf die Bedeutung von Krisen für das Wachstum eines Unternehmens und damit seinen ökonomischen Erfolg ging der Wirtschaftsprofessor ein. „Krisen helfen einem Unternehmer, sein Unternehmen wachsen zu lassen“, so die These von Brettel. Der Unternehmer sollte dabei „ehrlich“ zu sich selbst sein. Gerade bei Existenzgründung en, die nach ihrer Etablierung einen Wachstumskurs einschlagen, sollte der Unternehmer sich eingestehen, dass er Schwächen hat und nicht alles alleine kann. Gleichzeitig muss er beim Aufbau seiner Organisation die Schwächen und Stärken seiner Mitarbeiter im Auge haben, damit das Unternehmen weiterhin erfolgreich am Markt arbeiten kann. „Die Kunst ist es nun, die Balance zwischen den Anforderungen des Tagesgeschäfts und einem langfristig angestrebten Zustand zu wahren“, erläuterte Brettel den Anwesenden.


 

 

NUK
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Sedo
Tim Schumacher
Köln

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