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Jürgen Fenske

KVB-Chef von Verkehrsverband als Präsident bestätigt

Für weitere drei Jahre bleibt der Kölner KVB-Vorstandschef Jürgen Fenske Präsident des Verbandes deutscher Verkehrsunternehmen. Auf der gestrigen Versammlung des VDV wählten ihn die Mitglieder ohne Gegenstimme.

 

Fenske ohne Gegenstimme wiedergewählt

Für den 60-jährigen Amtsinhaber handelt es sich dabei bereits um die dritte Amtszeit nacheinander. Begonnen hatte alles im Jahr 2009. Damals wurde Fenske im Rahmen seines beruflichen Wechsels nach Köln an die Spitze der Verkehrsgesellschaft und zum Vorsitzenden des VDV berufen. Dabei stimmten alle 29 Präsidiumsmitglieder ohne Gegenstimme für ihn. 

Mit mehr als 600 Mitgliedsunternehmen ist der VDV der größte öffentliche Verkehrsverband Deutschlands. Als Branchenverband vertritt er die Interessen von ÖPNV-Unternehmen aus der Kommune, Fernbusunternehmen, Verbund- und Aufgabenträgerorganisationen und Unternehmen des Personen- und Güterschienenverkehrs. Alle Gremienvertreter des VDV bringen sich dabei ehrenamtlich in die Aufgabenerfüllung des Verbands an.

Deutsche Verkehrswirtschaft ist ein Wachstumsmarkt

 

Wie der VDV-Chef erklärte, bleibt der öffentliche Verkehr in Deutschland ein „Erfolgsmodell und Wachstumsmarkt“. An den jährlich steigenden Fahrgastzahlen und Transportgütermengen könne man das deutlich ablesen. Auch in wichtigen Finanzierungsfragen habe man Fortschritte verzeichnet. Regionalisierungsmittel seien erhöht worden, sodass Leistungs- und Finanzierungsvereinbarungen für finanzschwache Kommunen nicht notwendig gewesen seien. Es gebe aber weiterhin große Aufgaben, so Fenske weiter.

 

Kritik an Entflechtungsmitteln

Im Zuge der Präsidiumskonferenz wurde jedoch auch Kritik laut. Mitglieder störten sich dabei vor allem an der Unklarheit im Umgang mit Entflechtungsmittel. Sie seien dringend notwendig, um den kommunalen Sanierungsfortschritt zu stürzen. Im Schienenverkehr haben Bund und EU nämlich zahlreiche Entwicklungen angeordnet, die zu zusätzlichen Kosten für die Branche führen. Hierzu zählen unter anderem die EEG-Umlage, die Lärmauflagen und die stetige Verschärfung europäischer Standards. Bis 2020 sollen die Kosten für Güterbahnen um fast 0,2 Prozent steigen. Damit drohe der Bahn gegenüber dem Individualverkehr ein erheblicher Wettbewerbsnachteil, so Fenske abschließend.

(Redaktion)


 


 

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