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Grüne werfen Rüttgers «Scheinheiligkeit» bei Atomkraft vor

(ddp-nrw). Die nordrhein-westfälischen Grünen werfen Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) eine unaufrichtige Haltung in der Atompolitik vor. Die Position des Regierungschefs zum möglichen Neubau von Atomkraftwerken in NRW sei geprägt von «Scheinheiligkeit», kritisierte Grünen-Landeschefin Daniela Schneckenburger am Dienstag in Düsseldorf.

Am Montag hatte die von Rüttgers eingesetzte Zukunftskommission einen Neubau von Atomkraftwerken zur Debatte gestellt. Rüttgers lehnte einen AKW-Neubau ab, sprach sich aber für eine offene Debatte über die zukünftige Energieversorgung aus. Aus Angst vor einer Protestwelle aus der Bevölkerung scheue Rüttgers eine klare Positionierung beim Thema Atomkraft, rügte Schneckenburger. Vor allem der Koalitionspartner FDP stehe aber für ein Comeback der Atomkraft.

Am Mittwoch (22. April) wollen die Grünen gemeinsam mit Umweltschützern bei der RWE-Hauptversammlung in Essen gegen den geplanten Neubau eines Atomkraftwerks in Bulgarien protestieren. Zudem riefen die Grünen erneut für den 25. April in Münster zu einer Anti-Atom-Demonstration aus Anlass des Jahrestags der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl auf.

(ddp)


 


 

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