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Rüttgers geißelt Marktradikalismus

(ddp-nrw). Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) hat sich gegen jede Form von Marktradikalismus ausgesprochen. «Der Turbokapitalismus hat ausgedient. Die Märkte brauchen Spielregeln. Spielregeln, die sie alleine nicht schaffen können», sagte Rüttgers am Donnerstag in Münster beim Empfang der Landesregierung zum Tag der Arbeit am 1. Mai. Er wandte sich zugleich gegen eine Spaltung der Gesellschaft durch Marktradikalismus: «Wir brauchen die Einheit unserer Gesellschaft. Dabei kommt es darauf an, alle Menschen mitzunehmen. Gelingt uns das nicht, dann wird aus der Wirtschaftskrise eine Gesellschaftskrise.»

Rüttgers warb in Münster für eine «Politik der neuen Sicherheit». Die Marktradikalen hätten Spielregeln für mehr Sicherheit immer abgelehnt, sagte der CDU-Politiker. Das sei ein Fehler gewesen. «Die Menschen brauchen Sicherheit, um sich auf Veränderungen einstellen zu können. Gerade jetzt in der Krise. Wer mehr Freiheit und Flexibilität fordert, der muss den Menschen auch mehr Sicherheit geben», betonte der Regierungschef. Freiheit und Sicherheit gehörten unabdingbar zusammen.

Für «Hartz IV»-Empfänger müsse deshalb das Schonvermögen erhöht werden, forderte der CDU-Vize erneut. «Die niedrigen Sätze von heute produzieren die Altersarmut von morgen», sagte Rüttgers.

(ddp)


 


 

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