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Die 6 größten Fehler auf dem Weg zum Selfmade-Millionär

Menschen, die sich aus eigener Kraft ein Vermögen aufbauen, genießen unsere Bewunderung. Denn nur wenige bringen die Ausdauer, die Kreativität und den Mut auf, ihre Ideen erfolgreich umzusetzen. Entsprechend beliebt sind Ratgeber, mit deren Hilfe es ganz einfach sein soll, die erste Million zu verdienen. Doch was ist wirklich an solchen Tipps dran und welche Fehler stehen noch immer den meisten Jungunternehmern im Wege? Hier gibt es die Antworten.

Fehler 1: Die Million als oberstes Ziel

Die wenigsten Selfmade-Millionäre hatten am Anfang die Absicht, eine Million zu verdienen. Die meisten Gründungen entstanden eher aus der Motivation heraus, sich zu verwirklichen und eine Idee bekannt zu machen. Das Vermögen wuchs dann eher beiläufig. Darüber hinaus zeigen viele Statistiken, dass es letzten Endes gar nicht so befriedigend sein dürfte, einfach nur Millionär zu sein. In der Erhebung heißt es, dass der Durchschnittsmillionär dreimal in seinem Leben pleite geht.

Fehler 2: Zu wenig Arbeit

Auch die jüngsten Millionäre haben hart an ihrer Idee gearbeitet. Nehmen wir nur einmal Mario Zimmermann, der eigentlich schon ausgesorgt hatte, der danach aber dennoch mit einem Studienkollegen die Shopping-Plattform Brands4Friends gründete. Das Unternehmen wuchs schnell und wurde für 150 Millionen Euro von eBay gekauft. Danach machte er einfach weiter und konzentrierte sich auf Brille24, wobei er sogar auf seinen lange geplanten Urlaub verzichtete.

Merke: Wer eine Million verdienen will, muss sein Privatleben das eine oder andere Mal zurückstellen.

Was ein Selfmade-Millionär ist, lesen Sie in diesem Beitrag: Was ist eigentlich ein Selfmade Millionär?

Fehler 3: Einzelkämpfermentalität

Unternehmens- und Gesellschaftsstrukturen sind heute sehr viel offener als früher. Wer sich nicht frühzeitig mit wichtigen Meinungsführern und Branchengrößen zusammensetzt, wird niemals Anschluss finden. Junge Multimillionäre nutzen vor allem den Umstand, dass soziale Strukturen im Netz immer unwichtiger werden. Hier kann sich jeder mit jedem verbinden. Die Etablierung großer grenzüberschreitender Netzwerke gehört auf dem Weg zur ersten Million damit zur absoluten Pflicht.

Ebenso wichtig ist eine ausgeprägte Kommunikationsfreude. Gerade zu seinen ehemaligen Kommilitonen sollte man Kontakt halten. Häufig entstehen daraus später ertragreiche Partnerschaften.

Fehler 4: Auf seinem Geld sitzen bleiben

Einen großen Fehler, den viele Unternehmer machen, besteht darin, ihr Geld nicht sinnvoll zu reinvestieren. Dabei ist es für den Erfolg eines Unternehmens unverzichtbar, nachhaltig zu wachsen. Nur auf diese Weise kann auf Dauer effizient gewirtschaftet werden. Sinnvoll ist es hier vor allem, in Aktien zu investieren. Wer nur 10.000 Euro in DAX-Aktien steckt und bei Kursschwankungen nicht die Nerven verliert, kann sich langsam aber sicher ein ordentliches Vermögen aufbauen.

Fehler 5: Zu national denken

In Deutschland wird es jedes Jahr schwieriger, etwas wirklich Neues zu entwickeln. Die Technologie ist weit fortgeschritten und wirtschaftliche Strukturen sind gefestigt. Wer einen wirklich großen Wurf landen will, sollte es also mal im Ausland versuchen. Besonders in Ländern, die gerade noch mitten im Aufbau sind, gibt es große Chancen. Ein gutes Beispiel hierfür ist China oder der US-amerikanische Markt.

Wer die erfolgreichsten U20 Selfmade-Millionäre sind, lesen Sie hier: Die 10 erfolgreichsten U20-Unternehmer

Fehler 6: Zu wenig Geduld haben

Die wenigsten guten Ideen ließen sich unmittelbar in Geld umwandeln. Oftmals brauchte es Zeit, ehe sie sich durchsetzten. Allerdings sollte man sich auch nicht zu starr auf sein Geschäftsmodell fixieren, wenn sich auch nach Jahren noch kein Erfolg einstellt. Ein gutes Beispiel hierfür ist Stefan Pfanmöller. Der ehemalige Profi-Kanut hatte im Jahr 2007 mit den „Netzathleten“ ein soziales Netzwerk gegründet, das ähnlich wie studivz funktionierte, aber nur für Sportler gedacht war. Als dann Facebook kam, ging allmählich das Geld aus.

Pfanmöller und seine Mitarbeiter mussten zum Schluss sogar ihr Erspartes in den Erhalt der Seite stecken. Dennoch ließen sie es letzten Endes fallen. Danach gründeten sie eine Plattform zur Werbevermittlung im Netz. Die funktioniert bis heute hervorragend.

Merke: Es kann sich lohnen, auch mal einen Schritt zurückzugehen.

(Redaktion)


 


 

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