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Kapitalerhöhung

Praktiker-Aktie: 60 Millionen Euro Kapitalerhöhung geplant

Am Freitag wird das Oberlandesgericht Saarbrücken über die Zukunft der Baumarktkette Praktiker entscheiden. Es geht dabei um die Freigabe der geplanten Kapitalerhöhung, um das Unternehmen vor einer Insolvenz zu retten und die dringenden Sanierungsarbeiten durchzuführen.

Die Entscheidung zur Sanierung des Unternehmens hätte bereits vor einigen Wochen gefallen sein müssen. Jetzt liegen dem Gericht noch Befangenheitsanträge über Mitglieder des ersten Zivilsenats zur Prüfung vor, die Aktionäre eingereicht hatten. 

Praktiker steht derzeit vor einer komplizierten Rettungsaktion, da Investor Clemens Vedder kurzfristig abgesagt hatte. Jetzt soll eine Kapitalerhöhung aus dem Verkauf von Aktien erwirtschaftet werden. Die Beteiligungsgesellschaft Donau Invest und die Berenberg Bank sollen dabei den kompletten Teil übernehmen. Andernfalls werden die Aktien dem öffentlichen Markt freigegeben. Es handelt sich hierbei um etwa 57 Millionen Aktien. 

Damit die Kapitalerhöhung im geplanten Umfang erreicht wird, muss die Praktiker Aktie einen Wert von 1,05 Euro notieren. Derzeit lag die Aktie bei 1,28 Euro pro Stück. Donau Invest würde damit 30 Prozent der Anteile halten. Die Sanierung der Baumarkt-Kette soll noch in diesem Jahr vorangetrieben werden. Dabei sind einige Baumärkte in die Marke Max Bahr umzuwandeln, die sich mehr auf Service statt auf Preisdumping konzentriert. 

(FN)


 


 

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