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Köln verzichtet auf Gewerbesteuer aus Karstadt-Sanierung

(ddp.djn). Als letzte von 94 Städten mit Karstadt-Filialen verzichtet Köln auf mögliche Gewerbesteuereinnahmen aus dem Sanierungsplan für den insolventen Kaufhaus-Konzern. Damit sei der Weg frei für die weiteren Verhandlungen des Insolvenzverwalters zur Rettung des Unternehmens, teilte die Stadt Köln am Dienstag mit.

Weitere Einzelheiten wollten Oberbürgermeister Jürgen Roters und Stadtkämmerer Norbert Walter-Borjans (beide SPD) um 14.30 Uhr auf einer Pressekonferenz im Historischen Rathaus mitteilen.

Am Wochenende hatte die Stadt mit dem Insolvenzverwalter und dem Betriebsrat von Karstadt verhandelt. Dabei ging es zum einen um eine Bestandsgarantie für den Standort Köln und zum anderen darum, dass der weitere Sanierungs- und Insolvenzplan in keinem der Kölner Karstadt-Häuser Entlassungen von Mitarbeitern vorsehen soll.

Ein Sprecher des Insolvenzverwalters hatte den kompletten Gläubigerverzicht im Rahmen des Sanierungskonzepts auf rund 1,9 Milliarden Euro beziffert. Daraus ergebe sich für die Kommunen bilanztechnisch ein Gewerbesteueranspruch von bis zu 140 Millionen Euro, auf den sie aber verzichteten, um den Bestand des Unternehmens zu gewährleisten.

Mit dem jetzt erfolgten Verzicht von Köln kann der Insolvenzverwalter eine Bedingung für den Insolvenzplan erfüllen, den das Amtsgericht Essen am 31. Mai genehmigen will.

(Redaktion)


 


 

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