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Karstadt

NRW-Wirtschaftsminister erfreut über Karstadt-Einigung

(ddp-nrw). NRW-Wirtschaftsminister Harry Voigtsberger (SPD) hat sich erfreut über die Einigung im Poker um die insolvente Warenhauskette Karstadt gezeigt.

"Nach mehr als einem Jahr hat das Warten der bundesweit 25 000 Karstadt-Beschäftigten und deren Familien ein positives Ende genommen", sagte Voigtsberger am Freitag in Düsseldorf. Alle an der Lösung Beteiligten hätten weitreichende Zugeständnisse gemacht. Insbesondere die Mitarbeiter und die Vermieterseite hätten durch ihre Beiträge die Grundlagen für die jetzige Einigung geschaffen.

Mit dem Einstieg des Investors Nicolas Berggruen habe sich für die Warenhauskette und ihre Mitarbeiter eine "neue, zukunftsweisende Perspektive", ergeben, sagte Voigtsberger. Das Land werde nun darauf achten, dass diese Perspektive auch realisiert werde.

Berggruen hatte bereits im Juni einen Kaufvertrag für Karstadt abgeschlossen, Mietsenkungen für die Karstadt-Filialen aber zur Bedingung für eine Übernahme der insolventen Warenhauskette gemacht. Daran schlossen sich mehrmonatige Verhandlungen zwischen dem Vermieterkonsortium Highstreet und Berggruen an. Erst am Freitagmorgen lagen alle nötigen Unterschriften der Highstreet-Gläubiger für die künftigen Mietkonditionen vor. Das Amtsgericht Essen bestätigte daraufhin erwartungsgemäß den Insolvenzplan für Karstadt. Nun sollen bis 30. September alle Vorbereitungen getroffen werden, um die Kaufhauskette "schlüsselfertig" an die Berggruen Holding zu übergeben.

(ddp)


 


 

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