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Arcandor stellt Karstadt-Nobelfilialen zur Disposition

(ddp-nrw). Der Handels- und Touristikkonzern Arcandor stellt die Nobelfilialen seiner Kaufhauskette Karstadt sowie die Läden seiner Versandhandelstochter Quelle zur Disposition. Insgesamt 1500 Quelle-Geschäfte, 115 Quelle Technikcenter, die Nobel-Warenhäuser und acht weitere Karstadt-Filialen gehörten künftig nicht mehr zum Kerngeschäft, teilte das Unternehmen am Montag in Essen mit. Als Nobelfilialen gelten vor allem das KaDeWe in Berlin, das Alsterhaus in Hamburg und der Oberpollinger in München.

Konkrete Angaben zur Zukunft machte Arcandor nicht. Auch die Zahl der betroffenen Mitarbeiter ließ das Unternehmen zunächst offen. Vorstandschef Karl-Gerhard Eick hatte am Sonntag in einem Zeitungsinterview einen Stellenabbau bei den insgesamt 52 000 Beschäftigten von Karstadt und Quelle nicht ausgeschlossen.

Die Maßnahmen seien Teil eines Sanierungsprogramms, für dessen Umsetzung der Konzern zusätzlich zur anstehenden Refinanzierung im Sommer 2009 in den kommenden fünf Jahren mit einem weiteren Finanzierungsbedarf von bis zu 900 Millionen Euro rechne, teilte Arcandor weiter mit. Künftig wolle sich Arcandor auf die profitablen Kernbereiche der Versandhandelssparte Primondo und Karstadt konzentrieren. Das Kerngeschäft von Karstadt bestehe künftig aus 81 Karstadt-Filialen sowie 27 Karstadt Sports-Filialen. Der Touristikbereich Thomas Cook gehöre ebenfalls weiter zum Kerngeschäft.

Auf einer Pressekonferenz am Vormittag in Düsseldorf (09.30 Uhr) will sich Eick zur zukünftigen Strategie des im Börsensegment MDAX notierten Konzerns äußern.

(ddp)


 


 

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