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EU-Gericht bestätigt Kartellstrafe gegen Deutsche Telekom

Das Europäische Gericht erster Instanz hat eine Kartellstrafe gegen die Deutsche Telekom von 12,6 Millionen Euro bestätigt. Der Bonner Telekomkonzern habe seinen Wettbewerbern für den Zugang zu den Hausanschlüssen höhere Preise in Rechnung gestellt als den Endverbrauchern, begründete das Gericht am Donnerstag seine Entscheidung. Dadurch habe der Konzern seine marktbeherrschende Stellung missbraucht.

Die EU-Kommission hatte die Strafe im Jahr 2003 gegen die Telekom verhängt. Telekomgesellschaften wie Arcor hatten sich damals bei der Kommission beschwert, weil sie die Preise für den Ortsnetz-Zugang als zu hoch erachten. Die Brüsseler Behörde argumentierte dann auch, dass der Konzern zwischen 1998 und 2001 von seinen Wettbewerbern den höheren Preis verlangte und diese dadurch behinderte. Die Telekom hatte sich vor dem EU-Gericht gegen die Kartellstrafe zur Wehr gesetzt.

(Redaktion)


 


 

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