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GM-Europa-Chef Forster: GM-Insolvenz keine Gefahr für Opel

(ddp-hes). Der Europa-Chef des US-Autokonzerns General Motors (GM), Carl-Peter Forster, sieht in einer möglichen Insolvenz des US-Konzerns keine Gefahr für die deutsche Tochter Opel. «Unsere Produktion und den Verkauf von Autos in Europa würde es nicht betreffen», sagte Forster dem Hamburger Nachrichtenmagazin «Der Spiegel» laut einem Vorabbericht vom Samstag.

Bei einem sogenannten Verfahren nach Chapter 11 in den USA müssten die Gläubiger stärker verzichten, als sie bislang angeboten haben, erläuterte Forster in dem Magazin. Auch die Gewerkschaften in den USA müssten dem Unternehmen stärker entgegenkommen. Dies hätte aber «keine negativen Auswirkungen auf unser Europa-Geschäft». Eine Gefahr sieht Forster allerdings darin, dass ein Insolvenzverfahren in den USA Autokäufer in Europa verunsichern könnte.

 Forster wehrte sich gegen Kritik von Volkswagen-Chef Martin Winterkorn, der sich gegen Staatshilfen für Opel ausgesprochen hatte. «VW hat sich gerade für seine Autobank Milliardengarantien vom Staat abgeholt», sagte Forster. Die Wolfsburger lebten zudem «schon lange nicht schlecht mit dem Staatsanteil von 20 Prozent, den das Land Niedersachsen an VW hält». «Alles, was wir wollen, sind gleiche Wettbewerbsbedingungen», betonte Forster.

 Forster bestätigte, dass es Interessenten für eine Beteiligung an einem neuen Unternehmen gebe, in dem das europäische Geschäft von GM gebündelt wird. «Wir reden darüber mit Interessenten aus der Private-Equity-Branche und mit Staatsfonds beispielsweise», sagte Forster.


ddp/rab/mwa

(ddp)


 


 

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