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  • 14.11.2006, 09:56 Uhr
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KI-Studie: Sicherheit rangiert bei Mobile Business weit vorne

Mit einer neuen Studie „Erfolgsfaktoren des Mobile Business“ widerspricht die KI AG und die Deutsche Gesellschaft für Managementforschung (DGMF) nun landläufigen Vorurteilen über die Sorglosigkeit der Wirtschaft beim Umgang mit Informationstechnologie (IT). Der KI-Report basiert auf der Befragung von 2.300 Führungskräften aus der deutschen Wirtschaft im Laufe des Jahres 2006 und gilt als die umfangreichste Untersuchung zum Thema.

In den Unternehmen, die PDAs intensiv nutzen, wird die Sicherheit besonders hoch wertgeschätzt, hat die Studie zutage gefördert. Allerdings konzentrieren sich viele Firmen nur auf Teilaspekte und lassen somit Sicherheitslücken offen, stellt die KI-Studie ebenfalls fest.

Nur knapp die Hälfte (47 Prozent) der Firmen achten auf eine verschlüsselte Datenübertragung, die "Abhören" unmöglich macht. Auf dem PDA verschlüsseln nur 30 Prozent der Unternehmen die Datenbestände. Geht der PDA verloren oder wird gestohlen, gelangen unter Umstände wesentliche Betriebsdaten im wahrsten Sinne des Wortes in unbefugte Hände.

 

Klare Erkenntnis der Studie: Je intensiver die betriebliche PDA-Nutzung ist, desto mehr Wert legen die Firmen auf die verschlüsselte Übertragung und Speicherung der Daten.

 

 

"Die Speicherkapazitäten der PDAs werden immer größer und damit werden auch immer umfangreichere Datenbestände auf den mobilen Geräten abgelegt", erklärt Studienherausgeber Dirk Buschmann. "Dieser Entwicklung tragen die Sicherheitskonzepte vieler Firmen noch nicht ausreichend Rechnung. So kommt es vor, dass Informationen, die auf dem Server hinter Hochsicherheitstüren xfach gesichert sind, auf dem PDA von den Außendienstlern unverschlüsselt in der halben Welt herumgetragen werden". Dieser Fall sei zwar nicht die Regel, aber die Ausnahme, die viel zu oft anzutreffen sei.

Besser sind die mobilen Endgeräte vor Viren, Würmern und sonstigem digitalen Ungeziefer geschützt: 40 Prozent der Firmen haben hiergegen umfassend Vorsorge getroffen. Auch dabei gilt: Je intensiver die PDA-Nutzung, desto besser die Vorsorge.

"Sicherheitsrisiko Mensch" wird am häufigsten vernachlässigt

Lediglich 15 Prozent der von KI AG und DGMF befragten Unternehmen lassen den Kolleginnen und Kollegen, die mit einem PDA ausgestattet werden, eine entsprechende Sicherheitsschulung zukommen. Hierbei dreht sich das Sicherheitsbewusstsein bei Intensiv- und Gelegenheitsnutzern gegenüber den Faktoren Verschlüsselung und Virenschutz um: Je seltener die PDAs zum Einsatz gelangen, desto höher ist der Schulungsbedarf , weil den Beschäftigten die Routine im Umgang mit den Geräten fehlt.

Immerhin mehr als ein Drittel (37 Prozent) der von KI AG und DGMF befragten Unternehmen verfügen über ein umfassendes mobiles Sicherheitskonzept, das keine Wünsche offen lässt.

Die KI AG (Knowledge Intelligence AG) entwickelt innovative mobile Anwendungen, die in zahlreichen Wirtschaftsbereichen eingesetzt werden, z.B. im Facility-Management, in der Wartung und Logistik und im Bereich mobile-CRM. Außer mobilen Anwendungen ("KI mobile") entwickelt die KI AG IT-Highend-Solutions ("KI solutions") und bietet Beratung in den Bereichen Business Intelligence und E-Business ("KI consulting") an. Zu den Kunden zählen u.a. DaimlerChrysler, Deutsche Post World Net und HochTief Facility Management.

(k.olbrisch)


 


 

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