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Kienbaum-Studie: 30 Jahre Vorstands- und Aufsichtsratsvergütung in Deutschland

Unterbezahlte Aufsichtsräte

Vergleicht man die Entwicklung der Bezüge von Vorständen und Aufsichtsräten fällt auf, dass die Bezahlung der Aufsichtsräte vor allem mit Blick auf die gestiegene Verantwortung deutlich hinterherhinkt. Rund 50 Prozent der Unternehmen vergüten ihre Aufsichtsräte mit weniger als 10.000 Euro im Jahr. Während die Bezüge der Vorstände seit 1976 um 4,25 Prozent pro Jahr stiegen, wuchsen die Aufsichtsratsbezüge im gleichen Zeitraum um durchschnittlich 2,95 Prozent pro Jahr. Dies liegt nur knapp über dem Anstieg des Preisniveaus.

Abgesehen von der absoluten Höhe ist es die Relation der Aufsichtsratsvergütung zur Vorstandsvergütung, die aufhorchen lässt. Betrug das Verhältnis zwischen Kontrolleur und Kontrolliertem 1963 noch angemessene 1 zu 8, so bringt das Verhältnis von heute 1 zu 26 zum Ausdruck, wie gering die Aufsichtsratstätigkeit in Deutschland geschätzt wird. „Die gestiegene Verantwortung der Aufsichtsräte muss sich auch in der Vergütung niederschlagen. Hier hinkt Deutschland deutlich den internationalen Entwicklungen hinterher“, sagt Karl-Friedrich Raible, Bereichsleiter bei Kienbaum und verantwortlich für die Studie.

(Redaktion)


 


 

Kienbaum
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Vorstandsvergütung
Einkommenssteigerungen
Alexander v. Preen

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