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Kinderbildungsgesetz

Studie: Kibiz-Gesetz sorgt für Unmut bei Erziehern

(ddp-nrw). Das seit vergangenem August geltende Kinderbildungsgesetz (KiBiz) sorgt offenbar für großen Unmut bei Erziehern. Nach einer am Montag in Dortmund veröffentlichten Studie des Sozialforschungsinstituts Köln (SFI) ist in 1000 befragten Kindertagesstätten die Belastung für die Beschäftigten stark gestiegen. Dies führe zu hohen krankheitsbedingten Ausfällen, hieß es. Damit stehe Eltern kein bedarfsgerechtes Angebot für ihre Kinder zur Verfügung.

Jürgen Reichert, zuständiger Sekretär im ver.di-Landesbezirk Nordrhein-Westfalen, forderte den Gesetzgeber angesichts der Ergebnisse der Studie zum Handeln auf. Aus Sicht des Gewerkschafters müssen die Rahmenbedingungen für die Arbeit der Erzieher verbessert werden. Durch die hohen Ausfallquoten sei die Arbeitsbelastung für die verbliebenen Erzieher weiter angestiegen. Dies sei ein Teufelskreis, der langfristig die Gesundheit der Beschäftigten beeinträchtige. Hinzu komme, dass Beziehungsarbeit, als Grundlage der pädagogischen Arbeit, mehr und mehr auf der Strecke bleibe.

Mit dem heftig umstrittenen Kibiz-Gesetz strebt die Landesregierung unter anderem eine verbesserte Sprachförderung an. Zudem ist der Ausbau von Kindertageseinrichtungen zu Familienzentren vorgesehen. Kibiz-Kritiker hatten von Beginn an einen Anstieg der Elternbeiträge und Kürzungen bei Kitas, die nicht zu Familienzentren werden, befürchtet.

(ddp)


 


 

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