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Kommunen fordern mehr Finanzhilfen für Kindergarten-Ausbau

(ddp-nrw). Die nordrhein-westfälischen Kommunen fordern zum Ausbau der Kinderbetreuung mehr Finanzhilfen von Bund und Land. «Die Hauptlast der Ausbaukosten tragen die Kommunen», teilten Städtetag, Gemeindebund und Landkreistag am Donnerstag gemeinsam mit. «Wenn das Land NRW nach eigenen Berechnungen im kommenden Jahr erstmals rund 1,15 Milliarden Euro für die Kindertagesbetreuung aufwendet, so werden die Ausgaben im kommunalen Bereich weit über dieser Summe liegen», stellten die Kommunen fest.

Die kommunalen Spitzenverbände betonten, dass die gemeinsamen Kraftanstrengungen im Bereich der Kindertagesbetreuung dringend erforderlich waren. «Und es sind weitere Anstrengungen erforderlich. Wenn die politisch angekündigten Rechtsansprüche auch für unter dreijährige Kinder umgesetzt werden sollen, können die Kommunen die hierdurch entstehenden zusätzlichen Lasten gerade angesichts der Entwicklung der kommunalen Haushalte keinesfalls alleine tragen. Hier müssen Bund und Land finanzieren, was sie politisch verkünden und in ihren Gesetzen festschreiben», hieß es.

Ab 1. August fördert die Landesregierung landesweit 74 645 Betreuungsplätze für unter Dreijährige in den Kommunen, davon 58 400 in Kindertageseinrichtungen (Vorjahr 44 600) und 16 245 in der Kindertagespflege (Vorjahr 14 145). Bis 2013 soll die Zahl der Plätze für Kinder unter drei Jahren auf 144 000 in NRW steigen.

(ddp)


 


 

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