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Autoexperte rechnet mit Schließung des Ford-Werkes in Köln

Der Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer rechnet mit einer Krise in der deutschen Automobilindustrie und der Schließung des Ford-Motorenwerks in Köln. »Das ist nicht mehr zu retten, das ist nach meiner Einschätzung weg«, sagte Dudenhöffer der «Berliner Zeitung» (Freitagausgabe) laut Vorabbericht. Auch bei den Zulieferern werde es zu Schließungen kommen.

Die Krise der amerikanischen Autowirtschaft habe Deutschland und Westeuropa voll erwischt, sagte Dudenhöffer. Selbst Wachstumsmärkte wie China und Brasilien liefen nicht mehr automatisch. Dies werde erhebliche Auswirkungen auf die Arbeitsplätze haben, sagte der Fachmann. «Ich schätze, dass allein im nächsten Jahr vermutlich 10 000 bis 20 000 Arbeitsplätze bei deutschen Automobilherstellern gestrichen werden», sagte Dudenhöffer. Für die kommenden zehn Jahre rechne er mit dem Abbau von 100 000 Arbeitsplätzen in Deutschland. Die deutschen Hersteller müssten sich über die nächsten drei Jahre retten. «Dann werden viele Modelle mit spritsparenden Antrieben in Serie auf den Markt kommen. Das könnte die Nachfrage wieder beleben», sagte Dudenhöffer.

(Redaktion)


 


 

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