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Studie

Köln strotzt vor Optimismus

Vielleicht hat das Ergebnis dieser Studie ja doch etwas mit dem kölschen Grundgesetz zu tun, jenen elf Regeln, die das Leben in der Stadt und der Region eventuell ein wenig leichter machen.

Et es wie et es.

Köln ist die größte Stadt in Nordrhein-Westfalen, und ihre Bewohner blicken optimistischer in die Zukunft als die aller anderen Städte des Landes. Zu diesem Ergebnis kommt die Zuversichtsstudie der Allianz, basierend auf einer Befragung von 2.600 Personen deutschlandweit.

Et kütt wie et kütt.

Ganz klar: Rund um den Dom ist die Stimmung in der Bevölkerung zuversichtlicher als etwa in Düsseldorf, Dortmund oder Essen. Was vielleicht mit Artikel drei zu tun hat, der da lautet

Et hätt noch immer jot jejange.

Die Studie wurde durchgeführt in Kooperation von tns infratest und Wissenschaftlern der Universität Hohenheim. 14 deutsche Großstädte standen im Fokus, und befragt nach der Zukunft Deutschlands sehen 43 Prozent aller Kölner eben nicht rot, sondern rosa respektive rosig.

Nix bliev wie et wor.

Die Bewohner der anderen teilnehmenden NRW-Städte äußern sich in diesem Punkt anders. Nur 30 Prozent aller Dortmunder sehen Deutschlands Zukunft rosig, noch weniger sind es in Düsseldorf (27 Prozent) und Essen (26).

Wat wellste maache?

Zum Beispiel mal nicht nach dem Großen Ganzen fragen, sondern nach der persönlichen Zukunft des Einzelnen. Und da sieht die Sache schon wieder ganz anders aus. In Essen sehen die 71 Prozent positiv, macht Platz zwei der Studie. Köln rangiert auf Platz fünf (68 Prozent), Düsseldorf und Dortmund liegen hinter Köln. Spitzenreiter im Übrigen ist Stuttgart.

Do laachste dech kapott.

Kann es doch so einfach sein, das vorliegende Zahlenmaterial zu interpretieren. Gesunkene Arbeitslosigkeit in Köln, mit der Schildergasse Deutschlands Top-Einkaufsstraße, da steigt die Stimmung. „Entsprechend positiv ist das Lebensgefühl in der Rheinmetropole“, sagt Frank Brettschneider, Professor für Kommunikationswissenschaft an der Uni Hohenheim.

Wat soll dä Quatsch?

Die Fragen der Experten drehten sich um die Wirtschaftslage in Deutschland, Themen waren aber auch Arbeitsplätze, Umweltschutz sowie Bildung und Renten. Gefragt wurde in diesen Bereichen nach einer allgemeinen Einschätzung der Lage.

Kenne mer nit, bruche mer nit, fott domet.

Auf ihre ganz persönliche Situation sollten die Teilnehmer an der Befragung die Kategorien Familie, Partnerschaft, Arbeitsplatzsicherheit, finanzielle Lage, Kranken- und Rentenvorsorge für die Zukunft einschätzen. NRW schafft es in diesem Bereich nur auf einen Platz im Mittelfeld. 33 Prozent der Befragten aus unserem Bundesland sehen Deutschland in 2012 gut aufgestellt. Ihre persönliche Situation hingegen sehen 63 Prozent als gut voraus. Top of the List: Baden-Württemberg, am Ende rangieren die neuen Bundesländer.

Drinkste ene met?

Na denn Prost!

(FN)


 


 

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