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Städtische Badewelt

Die Kölnbäder GmbH: Sauna & Co. — Top-Angebote im Sechser-Pack

Mit umfangreichen Baumaßnahmen haben sich die zahlreichen Bäder der Kölnbäder GmbH auf den Wunsch der Badegäste nach einem integrierten Saunaangebot angenommen. Von den insgesamt 15 städtischen Badeeinrichtungenen verfügen heute sechs der Bäder über einen modernisierten Saunabereich. Mit Pluspunkten wie der idyllischen Dachterrasse des Agrippabades oder dem türkischen Hamam im Höhenbergbad sollen die anschwellenden Luxustempel der Stadt ausgestochen werden.

Mit dem Wetter ändern sich bekanntlich auch die Vorlieben zur Freizeitgestaltung: Stehen in den Sommermonaten noch aktive Outdoor-Aktivitäten auf der oberen Prioritätenliste, sind es während der kalten Monate eher entspannende und gesundheitsfördernde Faktoren, die dem stressgeplagten Kölner einen Ausgleich zum hektischen Arbeitsalltag bieten. Im wachsenden Gesundheitsangebot spielen natürliche Elemente, vornehmlich das Wasser, eine immer größere Rolle. Die Kölnbäder, eine Konzerngesellschaft der Stadtwerke Köln GmbH, offerieren hier mit insgesamt 15 Bädern eine breite Angebotspalette für jeden Witterungsfall. Mit drei Freibädern, ganzen acht modernisierten Hallenbädern, zwei davon mit integriertem Saunabereich, und vier attraktiven Kombinationsbädern wird von Frühjahr bis zur Herbst- und Wintersaison beinahe jeder Anspruch erfüllt.

Vom Badespaß zum Wellnesstempel

In letzter Zeit hat sich das Bedürfnis des anspruchsvollen Badegastes zusehends verlagert: Stand noch vor wenigen Jahren der Schwimmspaß im Vordergrund, sind es heute komplexe Wellnesstempel, die auf eine ansteigende Nachfrage stoßen. Die Sauna genießt heute einen nicht mehr wegzudenkenden Stellenwert im täglichen Freizeitbereich. Für Kölnerinnen und Kölner bedeutet regelmäßiges Saunieren zunehmend ein Stück Lebensqualität. Wo Leistungsdruck und Stresspegel steigen, wird die Sauna mehr und mehr zu einem Zufluchtsort der Ruhe, der den Geist wieder zu entspannen vermag, die Seele besänftigt und den Körper nachhaltig stärkt.

Dem neuen Gesundheitsbewusstsein der städtischen Badegäste ist die Kölnbäder GmbH mit umfangreichen Baumaßnahmen gerecht geworden. Die Badeeinrichtung wurde mit modernen Saunabereichen erweitert. Mittlerweile bieten sechs der insgesamt 15 städtischen Bäder zehn verschiedene Arten von Saunen an. Hierbei reicht das Angebot von milden Saunen, wie des Dampfbades und der Biosauna mit einer relativ hohen Luftfeuchtigkeit, angenehmen 60 Grad und zugeschalteter Lichttherapie, über anregende Duftvariationen des Brechelbades, in der der Fußboden mit Tannenzweigen ausgelegt wird oder der Kräutersauna, deren Düfte sich wohltuend auf die Atemwege auswirken, bis hin zu den klassischen, heißeren, Typen, wie der Blockhaussauna, erbaut aus alten Kieferstämmen, der 100 Grad heißen Erdsauna und der populären finnischen Aufguss-Sauna.

Vorreiter sind hier das im Mai 2006 neu eröffnete Höhenbergbad, wo sogar ein türkisches Hamambad zu finden ist, das Zündorfbad sowie das Zollstockbad, welches erst im vorigen Jahr komplett modernisiert wurde, und das Agrippabad, unumstrittenes Flaggschiff der Kölnbäder.

Agrippabad: Entspannung mit Domblick

Auf einer Gesamtfläche von 5.500 Quadratmeter, davon 1.200 qm reine Wasserfläche, findet sich im Agrippabad, in der Kämmergasse 1, ein 25-Meter-Variobecken, ein Wellenbecken, ein Vier-Jahreszeiten-Becken, ein Solebecken und zahlreiche Sprunganlagen und Rutschen in verschiedener Länge. Neben dem Badevergnügen ist es vor allem die 2.000 Quadratmeter große Saunalandschaft, die ganzjährig zahlreiche Gäste ins Agrippabad lockt. Schwitzfreudigen stehen im Saunabereich eine Heißluftsauna, ein Dampfbad, ein Steinbad sowie ein Brechelbad zur Verfügung. Nicht fehlen darf natürlich der nordische Klassiker, die Finnische-Aufguss-Sauna. Highlight des Agrippabades ist die malerische Dachterrasse mit Blockhaussauna und Kneipptretbecken. Zwischen angelegten Kleingärten genießt man hier zwischen den Saunagängen einen einmaligen Blick auf den Kölner Dom. Mehr hat ein Feierabend selten zu bieten. Gastronomische Angebote, wie das integrierte Restaurant oder der Biergarten, bieten einen kulinarischen Ausgleich zur sportlichen Programmvielfalt des internen Fitnessbereichs „AgrippaFit“ und der wechselnden Wasser-Kursangebote.

Das neue Höhenbergbad: Osmanische Badekultur auf der Schäl Sick

Seit der Wiedereröffnung des generalmodernisierten Höhenbergbades im Juni 2006 verfügt die dortige Saunalandschaft über eine neue, bei den Kölnbädern bislang einmalige Attraktion: ein originales Hamam. Das legendäre Türkische Bad ist ein fester Bestandteil der osmanischen Badekultur. Im Unterschied zur bekannten Finnischen-Aufguss-Sauna handelt es sich beim Hamam nicht um eine Trockensauna, sondern streng genommen um ein Dampfbad. Eine durchschnittliche Temperatur von 50 Grad Celsius sowie eine angenehme Luftfeuchtigkeit erlauben einen Aufenthalt von bis zu 30 Minuten am Stück. Ganz traditionell wird der Badegast nach dem Aufenthalt im Dampfbad von einem Hamam-Meister, dem Tellak, mit Hilfe eines rauen Handschuhs kräftig abgerubbelt. Dabei werden die Poren der Haut intensiv gereinigt. Es folgt eine Waschung mittels einer Wasserschale. Anschließend bietet der Tellak auf Wunsch eine auflockernde Massage mit Olivenseife an. Entspannt und mit neuem Körpergefühl lässt es sich während der folgenden Teezeremonie genüsslich zur Ruhe kommen.

Zusätzlich bietet das zahlreiche Innen- und Außenbecken, einen Lichtreflexions-Pool, eine Aufguss-Sauna, ein Sanarium und ein Dampfbad. Jeden Mittwoch findet hier ein Damensaunatag statt.  

Zollstock-, Zündorf-, Wahn – und Weidenbad machen das halbe Dutzend komplett

Ebenfalls rechtsrheinisch gelegen sind die Bäder Zündorfbad und Wahnbad. Im Zündorfbad warten Aufguss-Sauna, eine aromatische Kräutersauna, aus getrocknetem Kiefernholz, und eine Kelo-Blockhaussauna auf die Gäste. Ein 4.000 Quadratmeter großer Saunagarten mit Naturteich, offenem Ruheraum und Kamin verführen schnell zum müßigen Nichtstun. Wer es aktiver mag, findet auf der großflächigen Außenanlage ein Kleinfußballfeld, einen Volleyballplatz und ein Tischtennis-Angebot.

Auch im Wahnbad finden Saunagänger ein reichhaltiges Angebot. Als Besonderheiten gelten hier eine Biosauna mit entspannender Lichttherapie und eine Erdsauna, die ins Erdreich eingelassen ist und mit 100 Grad Celsius zu den heißesten Saunen gehört.

Im Zollstockbad und auch im Weidenbad liegt der Schwerpunkt auf ausgefallenen Duftkompositionen. Zum Einsatz kommt hier eine umfangreiche Palette der unterschiedlichsten Aromen. Heimische Gerüche wie Fichte oder Birke wechseln sich mit exotischen Düften wie Eukalyptus oder denen von Tropenfrüchten ab. In Zollstock werden die Aromen passend zur Jahreszeit eingesetzt. So riecht es zu Weihnachten beispielsweise nach Zimt oder gar Lebkuchen. Obwohl das Zollstockbad zu den kleineren der Kölnbäder gehört, erfreut sich das Bad großer Beliebtheit. Ganze 90 Prozent der Besucher sind Stammgäste.

Fazit: Die Kölnbäder gehören nicht zu den Luxusbädern der Stadt und lassen sich in Größe und Angebot nur schwer mit exquisiten Landschaften wie denen der Claudius Therme oder des Mediteranas vergleichen. Wer einen umfangreichen Wellnesstempel mit einem breiten Angebot an Körper- und Gesichtsanwendungen sucht, der wird in den Kölnbädern sicher nicht fündig. Dennoch bietet sich sowohl für den Schwimmfan als auch für den Saunafreund eine gelungene Angebotskombination. Und da in gleich sechs Kölnbädern ein Saunaangebot vorhanden ist, entfallen lange Anfahrtswege.

(Olbrisch Katharina)


 


 

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