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Schweißgeruch: Kölner Arbeitsgericht weist Klage eines Architekten ab

(ddp-nrw). Das Kölner Arbeitsgericht hat am Donnerstag die Klage eines erwerbslosen Architekten gegen die Stadt Köln abgewiesen. Dem 50-Jährigen war vonseiten des Denkmalamtes der Stadt während der Probezeit mit der Begründung gekündigt worden, der Mann verbreite ständigen Achsel-Schweißgeruch.

 Das Gericht urteilte nun, der 50-Jährige habe sich noch in der Probezeit befunden, deshalb hätte ihm auch ohne Angaben von Gründen jederzeit gekündigt werden können.

Der Architekt hatte zuvor erklärt, er empfinde die Kündigungsbegründung der Stadt als «unglaublich, nicht nachvollziehbar und ehrabschneidend». Mehr als zehn seiner Kollegen hätten schriftlich bekundet, dass von ihm nie ein schlechter Körpergeruch ausgegangen sei.

Die Stadt hatte im Prozess angeboten, im Rahmen eines Vergleichs die Kündigungsbegründung zurückzuziehen und dem Mann noch drei weitere Monate Gehalt zu zahlen. Diesen Vergleich hatte der Architekt aber abgelehnt. Sein Anwalt Reinhard Bauer erklärte, man könne vermuten, dass die Stadt die angeblich «mangelnde Körperhygiene» nur vorgeschoben habe, um den 50-Jährigen loszuwerden.

Der Architekt kann gegen das Urteil noch Rechtsmittel einlegen.

(ddp)


 


 

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