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Rekordjahr

Kölner Immobilienmarkt mit robustem Wachstum in 2006

Der Kölner Immobilienmarkt hat in den vergangenen zwölf Monaten einen beachtliches Rekordjahr hinter sich gebracht. Nach der Veröffentlichung der Umsatzzahlen für das Jahr 2006 legte das bundesweit tätige Maklerunternehmen Atisreal nun die Transaktionszahlen für Köln vor. Das Ergebnis ist eine schlichte Verdoppelung der Umsätze und erneut ein Rekordergebnis.

Zwar wird der offizielle Bericht des Unternehmens erst im Februar erscheinen, doch bereits vorab ließ das Unternehmen Ende vergangener Woche verkünden, dass Gewerbeimmobilien im Gesamtwert von 1,5 Milliarden Euro den oder die Besitzer wechselte. Im vergangenen Jahr betrug der Investmentumsatz noch 724 Millionen Euro. Köln schließt damit zu den TOP 5 der bundesweiten Bürostandorte auf, so die Einschätzung des Maklers. Zumindest aber habe man Düsseldorf hinter sich gelassen, sowohl bei Umsatz wie auch bei der Vermietungsleistung, so der Leiter der Kölner Atisreal-Niederlassung Jens Hoppe.

Details eines Rekordjahres für den Kölner Markt für Immobilientransaktionen

Bemerkenswert ist der für Köln geringe Anteil so genannter „Portfolio-Deals“, als Verkäufe von ganzen Immobilienbeständen „im Paket“. Mit 365 Millionen Euro schafft es diese Vertriebsart gerade einmal auf einen Wert von knapp über 20 Prozent. „Dieser Anteil liegt in anderen Städten deutlich höher“, verrät Hoppe weiter. Hauptgrund für das Rekordergebnis sei demnach vor allem die stark erhöhte Anzahl an Transaktionen. Im Jahresverlauf stieg sie von 39 auf 93. Gleichzeitig sank aber auch das durchschnittliche Transaktionsvolumen auf 15,5 Millionen Euro (2005: 18,6 Millionen Euro).

Führende Anlegergruppe in Köln sind die Anbieter geschlossener Fonds. Mit einem Anteil am Gesamtinvestitionsvolumen von 26 Prozent lagen sie im vergangenen Jahr vor allen anderen. Die viel gescholtenen „Opportunity und Equity-„Fonds spielten 2006 in Köln nicht mehr die überragende Rolle, ihr Anteil am Gesamtvolumen lag bei lediglich 19 Prozent. Im Vorjahr war diese Gruppe noch für ein Drittel aller Transaktionsumsätze in Köln verantwortlich. Immobilien-Aktiengesellschaften fielen als Anlegergruppe sogar auf den vierten Rang zurück, Projektentwickler hingegen rückten mit 20 Prozent Anteil am Investitionsvolumen auf Rang zwei vor.

Die meisten Transaktion waren dabei Büro- und Einzelhandelsimmobilien. Räumlich betrachtet konzentrierten sich die Investitionen der professionellen Immobilienanleger auf die Innenstadtbereiche Kölns. Hier wird die Konzentration mit einem Anteil von 63 Prozent sehr deutlich. Vor allem für den Investmentmarkt gehen die Marktexperten von Atisreal davon aus, dass auch 2007 eine ähnlich hohe Nachfrage bringen werde.


 


 

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