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Rekordjahr

Kölner Immobilienmarkt mit robustem Wachstum in 2006

Vermietungsmarkt Köln bundesweit jetzt in den TOP 5

Bereits eine Woche zuvor meldete das Maklerhaus einen erneuten Umsatzrekord für den Kölner Büromarkt. Niemals zuvor in der Geschichte des Kölner Marktes für Büroimmobilien wechselten mit 295.000 Quadratmeter mehr Büroflächen ihre Mieter als im Weltmeisterschaftsjahr 2006. Auch hier hat Köln den Abstand zu den ehemals fünf Immobilienhochburgen (Frankfurt am Main, München, Berlin, Hamburg und Düsseldorf) weitgehend abgebaut und aus den TOP 5 eine „TOP 6“ entstehen lassen, erklärte der Kölner Niederlassungsleiter von Atisreal Jens Hoppe. Im vergangenen Jahr überstieg der Kölner Büroflächenumsatz sogar die Umsatzzahlen der Nachbarmetropole und Landeshauptstadt Düsseldorf, wenn auch mit 4000 Quadratmetern Unterschied eher knapp. Dabei konnte auch die Immobilienkonjunktur in Düsseldorf im vergangenen Jahr deutliche Steigerungsraten aufweisen. Immerhin erhöhte sich der Büroflächenumsatz in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt um 19 Prozent.

Großvermietungen machten mehr als ein Drittel aus

Wesentlich mitverantwortlich für das Rekordergebnis waren in 2006 Großvermietungen, allen voran die von Gerling/Talanx über 68.500 Quadratmeter in den derzeit im Bau befindlichen Rheinhallen. Mit Lufthansa (16.000 m²) und RTL (11.000 m²) folgen zwei weitere Deals oberhalb der 10.000-Quadratmeter-Grenze. Deren Anteil am gesamten Flächenumsatz betrug 2006 rund 36 Prozent. Erneut war der Bürostandort Deutz damit der mit der größten Nachfrage. 36 Prozent aller Flächen wurden hier vermittelt, es folgt der Bereich linksrheinische Innenstadt (bis Grüngürtel) mit 31 Prozent sowie der Standort Braunsfeld/Ehrenfeld mit einem Anteil von acht Prozent. Dominant war im vergangenen Jahr Versicherungsgesellschaften, was jedoch durch die Gerling/Talanx-Anmietung wesentlich beeinflusst wurde. Auf den weiteren Plätzen folgen die Branchen Informationstechnologie (15 Prozent), Beratungsunternehmen und sonstige Dienstleisten mit jeweils zwölf Prozent sowie Unternehmen aus Werbung und Medien mit elf Prozent. Damit ging der Anteil der Leitbranche Medien im vergangenen Jahr wesentlich zurück, nachdem er im Vorjahr noch – zusammen mit den sonstigen Dienstleistungen – bei über 50 Prozent gelegen habe.


 


 

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