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Extremismus

Kölner Kneipenwirte protestieren gegen «Anti-Islamisierungskongress»

(ddp-nrw). Mit ungewöhnlichen Aktionen wollen rund 90 Kölner Gastwirte gegen einen von der rechtspopulistischen «Bürgerbewegung Pro Köln» geplanten «Anti-Islamisierungskongress» demonstrieren. Unter anderem ist geplant, in den beteiligten Kneipen Bierdeckel mit dem Aufdruck «Kein Kölsch für Nazis» auszulegen, wie die Initiatoren am Dienstag mitteilten.

Zu dem Kongress vom 19. bis 21. September haben sich nach Angaben von «Pro Köln» unter anderem der Vorsitzende der französischen Front National, Jean Marie le Pen, sowie führende Vertreter der FPÖ, des Vlaams Belang und der Lega Nord angekündigt. Höhepunkt soll eine Kundgebung mit bis zu 1000 Teilnehmern vor dem Kölner Dom werden. Pro Köln war vor allem wegen des Widerstands gegen die geplante Kölner Großmoschee aufgefallen.

Gegen das Treffen haben Vertreter von Parteien, Kirchen, Gewerkschaften und anderen gesellschaftlichen Gruppen Widerstand angekündigt. So planen die Gastwirte neben der Bierdeckel-Aktion für den 12. und 13. September ein »Kulturelles Aktionswochenende«. Dann sollen in den beteiligten Kneipen Künstler und Gruppen auftreten und zu Widerstand gegen »Pro Köln" ermuntern.

(Internet: hingesetzt.mobi)

(Redaktion)


 


 

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