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Bezirksvertretung stimmt für Kölner Moscheebau

(ddp-nrw). Die Bezirksvertretung des Kölner Stadtteils Ehrenfeld hat auf ihrer Sitzung am Montagabend den Weg für den Bau der geplanten Großmoschee freigemacht. SPD, FDP, Grünen und Linke stimmten für die notwendige Änderung des Bebauungsplanes.

Neben den Rechtspopulisten von Pro Köln stimmte überraschend auch die Ehrenfelder CDU gegen das Bauvorhaben. Nach Einschätzung ihres Fraktionsvorsitzenden Niklas Kienitz wird die Moschee wegen ihrer Größe «nicht alltagsfähig» sein. Es sei mit großen Akzeptanzproblemen in der Bevölkerung zu rechnen. Der Bauherr, die Türkisch-Islamische Union (Ditib), hatte zuvor den Entwurf eines leicht verkleinerten Moschee-Areals eingereicht.

Am 28. August entscheidet der Kölner Stadtrat über den Bau

Es wird erwartet, dass auch hier die CDU-Fraktion gegen das Bauvorhaben stimmt. Bei einem Sonderparteitag im vergangenen Jahr hatten die Kölner Christdemokraten eine deutlich kleiner dimensionierte Moschee verlangt. Dieser Forderung war die Ditib nicht nachgekommen. Sollte die Stadtratsfraktion tatsächlich den Bau ablehnen, würde sie damit gegen ihren eigenen Oberbürgermeister Fritz Schramma stimmen. Schramma hatte sich immer für eine angemessen große Moschee für die rund 100.000 Moslems in Köln ausgesprochen.

Da sich SPD, FDP, Grüne und Linke in Köln bislang stets für die Moschee ausgesprochen haben, gilt im Stadtrat eine Mehrheit für den Bau als sicher.

(Redaktion)


 


 

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