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IT-Marketinginstrumente

"Kommunikative Marketinginstrumente"-Der dritte Teil der Studie zum IT-Marketing

Kaum eine andere Branche hat das Wirtschaftsleben in allen Branchen so verändert wie die Bereiche des IT. Auch das Marketing hat im Zuge der technologischen Entwicklung auf dem IT-Sektor einen enormen Veränderungsprozess durchlebt, gerade auch im Bereich der Kommunikationskonzepte. Nach der im zweiten Teil der IT-Marketing Studie behandelten strategischen Ausrichtung stellt sich nun die Frage, welche konkreten Instrumente IT-Unternehmen anwenden. Hauptaugenmerk unserer Dokumentation liegt hierbei auf den eingesetzten Kommunikations- Instrumenten.

Die Kommunikationsarbeit eines IT-Unternehmens sollte konzeptionell und strukturell erfolgen. Bei den befragten IT-Unternehmen ist Consumer Relationship Management (CRM) unter den Kommunikationskonzepten mit deutlichem Abstand das meist präferierte Konzept. 63,1 Prozent der Unternehmen
geben an, CRM einzusetzen und weitere 8,7 Prozent planen den Einsatz.
Dabei ist zu beachten, dass für über zwei Drittel der befragten CRM-nutzenden Unternehmen ihr Konzept eine reine Softwarelösung darstellt. Von einem komplexen Dialogkonzept sprechen hierunter lediglich 29 Prozent dieser
Unternehmen.

 

Networking wird von gut der Hälfte der ITler (52,1 Prozent) genutzt und E-Mail-Marketing von gut einem Drittel (37,6 Prozent) mit steigender Tendenz (geplant weitere 8,1 Prozent). Eventmarketing ist das vierthäufigste Konzept, 30,2 Prozent setzen dies ein und weitere 3,4 Prozent planen den Einsatz. Weitere Konzepte fallen schon deutlich zurück.
Auffällig ist hier das Konzept des Virtuellen Unternehmens. Zwar geben lediglich 4,7 Prozent der Unternehmen an, dieses zu nutzen, womit sich dieses Konzept auf einem der hinteren Plätze unter einer Vielzahl von alternativen Konzepten befindet. Deutlich ist hier aber der höchste Anteil mit 10,1 Prozent der
Unternehmen, die das Virtuelle Unternehmen zukünftig einsetzen wollen.

Von IT-Unternehmen eingesetzte Kommunikationsinstrumente

Innerhalb des Kommunikations-Mix zeigt sich deutlich eine Präferenz für die persönliche Kommunikation. Auf die Frage nach dem Stellenwert des Instruments konnten die teilnehmenden Unternehmen auf einer Skala von 1“ sehr wichtig“ bis 6 „unwichtig“ werten.
Im Mittel ergab sich für die persönliche Kommunikation ein Wert von 1,4, also zwischen sehr wichtig und wichtig. Alle anderen Instrumente liegen dichter bei der Bewertung „eher weniger wichtig“. Bemerkenswert ist hier der deutliche Abstand der Beurteilung des Instruments Persönliche Kommunikation, insbesondere bei der Betrachtung der Wichtigkeit unterschiedlicher vorökonomischer Kommunikationsziele. Hier rangiert Bekanntheitsgrad auf dem Platz mit dem höchsten Stellenwert (1,87).
„Persönliche Kommunikation“ ist zur Verfolgung dieses Ziels aber zweifelsohne eine der teuersten Möglichkeiten. Auch das Ziel der Zielgruppeninformation mit dem zweithöchsten Stellenwert (2,15) wird ab einer gewissen Zielgruppengröße nicht effizient über persönliche Kommunikation erreicht. Hingegen befinden sich die Ziele „Information des
Opinionleaders“ (3,51) und „Stärkung der Kooperation mit dem Handel“ (4,64) auf den hintersten Plätzen und werden dementsprechend eher als weniger wichtig erachtet. Gerade diese ließen sich durch persönliche Kommunikation
sehr effizient verfolgen.


 


 

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