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Konjunkturaussichten im Rheinland deutlich eingetrübt

Die Aussichten für die kommenden sechs Monate werden von den Unternehmen in der IHK-Region Köln deutlich schlechter eingestuft als in der letzten Konjunkturumfrage. Dagegen stieg die Beurteilung der augenblicklichen Lage gegenüber der letzten Umfrage im Frühjahr noch ein wenig an. In der Region der IHK Bonn fiel der Stimmungsabschwung gegenüber der Frühjahrsumfrage deutlich geringer aus.

In der Kölner Region (Köln, Leverkusen, Rhein-Erft-, Bergischer- und Oberbergischer Kreis) ging der Trendindikator „Erwartung für die nächsten sechs Monate“ gleich um zwölf Prozentpunkte in die Knie. Deutlich weniger skeptisch zeigten sich die Unternehmen aus der Region Bonn (mit Rhein-Sieg-Kreis). Hier fiel der entsprechende Index lediglich um etwas weniger als 4 Indexpunkte. Während in der IHK-Region Köln bereits die Konjunktur „auf der Kippe“ steht, bleibt das südliche Rheinland wesentlich optimistischer und spricht von einer „leichten Eintrübung“ der Konjunkturaussichten.

Konjunktur in Köln „auf der Kippe“

Einen ähnlich massiven Einbruch, wie der in Köln bei der Erwartungshaltung der Unternehmen, gab es zuletzt im Frühjahr 2003, wie die Kölner Kammer heute erklärte. „Die Unternehmen trauen dem Aufschwung offenbar nicht besonders“, kommentierte IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Herbert Ferger die Konjunkturdaten bei der heutigen Pressekonferenz. Während die Industrie und die Dienstleistungsbranche weiterhin optimistisch in die Zukunft blicken, kommen insbesondere vom Handel und dem Transport- und Verkehrsgewerbe skeptische Töne. Doch trotz gedämpfter Erwartung ist das Niveau der Investitionspläne zumindest in der Kölner Region „so optimistisch wie noch nie“, erklärte Ferger weiter.

 

Dies ist auf den ersten Blick ein Widerspruch zu den Erwartungen der Unternehmen, die ja nicht mehr ganz so optimistisch in die Zukunft blicken. Aber rund ein Drittel will seine Investitionen ausweiten, ein Fünftel hingegen will das Investitionsniveau absenken. Im Kölner Verkehrsgewerbe hingegen überwiegen Ersatzinvestitionen. Insgesamt liegt die Kölner Region aber noch immer hinter dem Bundesdurchschnitt zurück, wie Ferger einräumte. Als Nahziele für Köln nannte der IHK-Hauptgeschäftsführer den Ausbau des Godorfer Hafens sowie den Bau eines modernen Kongresszentrums in Köln-Deutz. Letzteres würde nach Ansicht Fergers besonders dem Messegeschäft neue Impulse verleihen.


 


 

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