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ZEW-Konjunkturerwartungen sinken deutlic

(ddp.djn). Die mittelfristigen Konjunkturerwartungen von Finanzanalysten und institutionellen Investoren sind im August deutlich gesunken. Der Index fiel auf 14,0 Punkte von 21,2 Punkten im Juli, wie das Zentrum für europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) am Dienstag in Mannheim mitteilte. Experten hatten im Schnitt mit einer Stagnation gerechnet.

«Vor dem Hintergrund der schwächelnden internationalen Konjunkturentwicklung ist den Finanzmarktexperten die Wachstumseuphorie einzelner Branchen offensichtlich nicht ganz geheuer», sagte ZEW-Präsident Wolfgang Franz.

Der Rückgang des Indikators deute darauf hin, dass das enorme Wachstum des zweiten Quartals nicht aufrecht erhalten werden könne. Infolge der Exportabhängigkeit gehe das größte Risiko für die Konjunktur von einer schwachen wirtschaftlichen Entwicklung wichtiger Außenhandelspartner aus, hieß es weiter.

Dagegen fällt den Angaben zufolge die Bewertung der aktuellen konjunkturellen Lage für Deutschland im August wieder deutlich besser aus. Der Indikator stieg binnen Monatsfrist um 29,7 Punkte auf 44,3 Zähler.

Der ZEW-Konjunkturindikator gilt als wichtiger Stimmungsindikator der deutschen Wirtschaft. Befragt werden monatlich rund 300 Analysten und institutionelle Anleger.

(ddp)


 


 

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