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Beginnende Konjunkturschwäche macht Deutz zu schaffen

(ddp-nrw). Der Kölner Motorenbauer Deutz bekommt zunehmend das sich verschlechternde Wirtschaftsklima zu spüren. Trotz der absehbaren Konjunkturabschwächung habe das Unternehmen im ersten Halbjahr 2008 Umsatz und Absatz aber erneut steigern können, sagte Vorstandschef Helmut Leube am Mittwoch in Köln.

Der Umsatz verbesserte sich um 15 Prozent auf 825,5 Millionen Euro. Dabei profitierte der Konzern vor allem von einer guten Entwicklung in Europa sowie dem kontinuierlichen Wachstum in Asien. Somit legte auch der Absatz um 10,5 Prozent auf knapp 150 000 verkaufte Motoren zu. Allerdings wurde das operative Ergebnis im ersten Halbjahr 2008 durch die Anlaufverluste aus einem chinesischen Joint Venture mit 4,7 Millionen Euro belastet.

 

Beim Auftragseingang wurde der Wert des Vorjahres nicht ganz erreicht. So gingen bei Deutz Aufträge im Wert von 829,1 Millionen ein. Wegen der eingetrübten Konjunkturaussichten habe sich die Dynamik bei den Neuaufträgen im zweiten Quartal insgesamt abgeschwächt, hieß es.

 

 

Für das Gesamtjahr 2008 erwartet Deutz aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sowie eines verhalteneren Ausblicks der Kunden einen Absatz auf Vorjahresniveau. Vorstandschef Leube verwies auf die erfolgten Kosteneinsparungen und Produktivitätssteigerungen im Unternehmen: «Dennoch können wir die in einem sich eintrübenden Marktumfeld einsetzende Absatzreduzierung und den damit verbundenen Erlösrückgang sowie den sprunghaften Anstieg der Rohmaterialpreise nicht schnell genug kompensieren.»

(Redaktion)


 


 

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