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44 000 neue Arbeitsplätze im Gesundheits- und Pflegesektor

(ddp-nrw). Im Gesundheits- und Pflegesektor in Nordrhein-Westfalen sind zwischen Anfang 1995 und Ende 2005 insgesamt 44.000 neue Arbeitsplätze entstanden. Damit habe es in diesem Bereich Ende 2005 insgesamt knapp 460.000 Arbeitsplätze gegeben, teilte Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) am Mittwoch in Düsseldorf mit. Er gehe davon aus, dass angesichts der demografischen Entwicklung der Bedarf an gut ausgebildetem Personal noch weiter steigen werde.

Mit knapp 160.000 Beschäftigten hätten Ende 2005 die Krankenpflegeberufe den größten Anteil der Arbeitnehmer in der Gesundheitswirtschaft gestellt, hieß es weiter. Über 80 Prozent der Ausbildenden in der Gesundheits- und Krankenpflege seien weiblich. Das sei auch einer der Gründe für den Anstieg des Anteils an Teilzeitbeschäftigten von 23,7 Prozent im Jahr 2001 auf 27,8 Prozent im Jahr 2006. Größter Arbeitgeber im Bereich der Pflege seien weiterhin die Krankenhäuser mit 95.000 Pflegekräften.

Sprecher des Ministeriums korrigierten damit auf Anfrage hin ihre in einer Mitteilung gemachten Angaben, in der es geheißen hatte: «Von 1995 bis 2006 ist der Anteil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, die im Gesundheits- und Pflegebereich arbeiten, um zehn Prozent gestiegen. Das sind 40.000 neue Arbeitsplätze, beispielsweise in Kliniken, Arztpraxen oder Reha-Einrichtungen.»

Icon/Foto: © Franz Pfluegl - Fotolia.com

(Redaktion)


 


 

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