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Kreativküche

Sal's Kitchen – Sushi, Steaks & Burger

Das Sal's Kitchen bietet anspruchsvolle Kreativküche mit internationalen Einflüssen an und punktet vor allem in Sachen Qualität und Frische. Zwar liegt der Fokus auf besonderen Cuts, Burger und Sushi, aber auch für alle anderen Gerichte lohnt ein Besuch.

Ein Steak ist ein Steak ist ein Steak. Für die einen. Für die anderen gleicht die Auswahl, die Zubereitung und der Verzehr nahezu einer Wissenschaft. Natürlich können beide Parteien in friedlicher Koexistenz leben. Und sogar ihre Mahlzeiten teilen. Wenn man das richtige Steakrestaurant besucht. Einer dieser Friedensstifter befindet sich in der Kölner City, unweit des Barbarossaplatzes. Das Sal's Kitchen, Teil des Rotonda Business-Clubs, abends allerdings ein eigenständiges Restaurant, hat sich einmal um die eigene Achse gedreht und serviert heute verschiedene Cuts sowie grandiose Burger, ein gutes Dutzend produktverliebte Vor- und Hauptspeisen, in denen Küchenchef Saloum Doucouré seiner Kreativität freien Lauf lassen kann. Und – last but not least – ein Top-Sushi. Das alles in absoluter Premium-Qualität.

Der Gast ist König. Und das Produkt der Star.

Das mag beliebig klingen. Ist es aber nicht. Der rote Faden steckt im Detail: Für Saloum geht es in erster Linie darum, seine Gäste glücklich zu machen. Der ehemalige Sternekoch und Küchenchef des Le Patron hat reichlich Erfahrung in der Spitzengastronomie gemacht, kann aber auch downgraden. Und er weiß um die Bandbreite der Vorlieben. Die Speisekarte liest sich daher wie eine eklektische Sammlung an Lieblingsgerichten. Eben Comfort-Food auf hohem Niveau.

Im Fokus steht natürlich unübersehbar die Fleischeslust. Auf Neudeutsch: Der Meatporn. Zwei Seiten widmet das Sal's Kitchen den Cuts und Special Cuts. Darauf finden sich marmorierte Traumstücke wie das Wagyu Rib Eye „Market Style“ oder – mit einem höheren Marbling Score – „Privat Selection“, aber auch Filetstück, Strip Loin oder Bavette, auch bekannt als Flanksteak. Letzteres ist ein echter Geheimtipp, hocharomatisch und butterzart. Auch für den Löwenhunger ist gesorgt, mit Schwergewichten wie dem Tomahawk (ca. 900 g), dem Porterhouse (ca. 800 g) oder dem T-Bone Steak (ca. 800 g): Die Knochenstücke stammen, wie der Großteil der Steaks, von der Dan Morgan Ranch aus Nebraska, Kenner schätzen das würzige, hocharomatische und intensiv marmorierte Fleisch. Damit es nicht zu einseitig wird, gibt es auch Filet vom Irish Hereford und ein paar australische Cuts.

Comfortfood mit Herz, Seele und Qualität

Neu auf der Karte ist seit ein paar Wochen das Büffel Rib Eye vom Premiumlieferanten Büffel Bill. Sal serviert es mit Topinambur, frischen Pfifferlingen, Pumpernickel und Zwiebeln – ein seltenes und außergewöhnlich köstliches Erlebnis. Auch der Büffelburger mit Süßkartoffel, Bacon, Cheddar, Röstzwiebeln und Whisky Pepper Glaze rangiert unter der Kategorie „leider geil “: Man möchte sich am liebsten reinlegen in die fruchtig-pikante Sauce und ist, nach vollzogenem Verzehr, ein wenig enttäuscht über die allzu kurze Halbwertzeit. Da hilft nur eine zweite Portion. Oder ein erneuter Besuch. Vor allem im Sommer lohnt sich das, dann lockt das Sal's Kitchen mit einer weitläufigen Außenterrasse. Sonntag ist zwar geschlossen, dafür steht das Team am Samstag aber schon ab 15 Uhr bereit.

Sweet Dreams

Ohnehin sollte man sich Zeit nehmen – oder Platz lassen – für die Desserts: Hier zeigt sich Saloums besonderes Gespür für Früchte, Sahne und Schokolade. Die verwandeln sich, unter den Händen des Spitzenkochs, in kulinarische Erlebnislandschaften: Knusprig trifft auf cremig, heiß auf kalt, raffiniert auf schlicht. Und alles sieht unfassbar gut aus. Bei der Zusammenstellung der flüssigen Karte hat sich der Kreativkopf Unterstützung von Freund und Weinexperte Stefan Weise geholt, lange Zeit Chefsommelier im Vendôme. Der Fokus liegt vor allem auf kleinen Weingütern, zu denen man auch einen persönlichen Kontakt pflegt. Denn auch das ist Saloum Doucouré wichtig: Erzeugern guter Produkte eine Plattform zu geben. Die Cola stammt von Marc & Philipp aus Köln, der Kaffee von Ernst Kaffeeröster, das Olivenöl von Jordan und die Schokolade von Original Beans.

(Sophia Schillik)


 


 

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