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Krise

Krisenmanagement als Chance für Neuanfang

Aus einer Krise erwachsen auch Chancen. Wer sie als Unternehmer ergreift, kann dank geschicktem Krisenmanagement auch schwierige geschäftliche Phasen überwinden und am Ende sogar besser dastehen als zuvor.

Krisenmanagement ist der systematische Umgang mit Krisensituationen. Und es stützt sich auf drei Säulen. Zunächst einmal muss die Krise in einem Unternehmen als solche erkannt und analysiert werden. Ein nicht leichtes Unterfangen, denn oft genug kommt die Krise auf leisen Sohlen daher, unscheinbar, und nicht als großer Knall. In einem weiteren Prozess gilt es geeignete Strategien gegen die bedrohliche Situation zu entwickeln. Pfeiler Nummer drei eines erfolgreichen Krisenmanagements sind die unmittelbare Einleitung von Gegenmaßnahmen.

Dass vor allem schnell gehandelt werden muss, ist keine Frage. Egal, um welche Ausprägung einer Krise es sich handelt. Die Kinder haben viele Namen, die Antwort ist immer dieselbe: Krisenmanagement. Bei einer Überlebenskrise geht es quasi um die Wurst. Das Unternehmen ist massiv in seiner Existenz bedroht, die Gründe können vielerlei Ursachen haben: Liquiditätsengpässe, das Abspringen wichtiger Kunden oder Lieferanten und weitere wirtschaftliche Schwierigkeiten, die ein zuvor gesundes Unternehmen in die Insolvenz steuern lassen. Krisenmanagement bei Überlebenskrise heißt vor allem, sich externen Rat von professionellen Wirtschaftsberatungen einzuholen oder eine strikte Sanierung, bei der vor keiner Position Halt gemacht wird. Arbeitsplatzabbau, Senkung der laufenden Kosten, die Einschnitte in die Struktur einer Firma sind massiv und müssen energisch betrieben werden, um das Schlimmste – nämlich den Konkurs – zu verhindern.

Der Fisch stinkt vom Kopf - die Experten sprechen von der so genannten Steuerungskrise und umreißen damit die Probleme, die sich auf das Management eines Unternehmens beziehen. Falsche Entscheidungen des Managements sind schon schlimm genug, gar keine Entscheidungen hingegen tödlich. Machtkämpfe an der Unternehmensspitze gehen ebenso an die Substanz wie ein Machtvakuum. Das Management als Auslöser einer Krise – das Wort vom Krisenmanagement bekommt auf einmal eine ganz neue Bedeutung! Neues Personal in Kombination mit einer Reorganisation an der Spitze sind als Gegenmaßnahmen geeignet und gute Wege zu einem raschen und erfolgreichen Krisenmanagement.

BUCHEMPFEHLUNG:

Krisenmanagement als Antwort auf Veränderungen

Neue Organisationsabläufe, eine andere IT-Umgebung, eine Belegschaft, die Neues nur erlebt aber nicht lebt: Veränderungskrise nennt der Fachmann diese Situation, die so schwer an Zahlen festzumachen ist, die quasi in der Luft liegt, ohne recht greifbar zu sein. Geschicktes Krisenmanagement heißt in diesem Falle Veränderungsmanagement, das frühzeitig einsetzt und die Mitarbeiter eines Unternehmens „mit ins Boot holt“ und für Neues begeistert.

Welcher Art eine Krise auch immer ist, sie treffen kleine, mittlere und große Unternehmen gleichermaßen. Wobei im Bewusstsein der Öffentlichkeit mit dem Wort Krise eher an die Großen gedacht wird, die Holzmänner und Opelaner, deren falscher Weg entsprechend in den Medien Niederschlag findet. Diese Big Player betreiben ein hochprofessionelles Krisenmanagement, kommunizieren ihre Lage. Doch was im Großen funktioniert, sollte auch im Kleinen unbedingt angewendet werden. Ob die Konjunktur auf Talfahrt ist oder Märkte sich verändern, mit ein wenig Weitsicht lässt sich eine Krise vermeiden, und wenn sie doch da ist, leitet gekonntes Krisenmanagement die Wende ein.

(Redaktion)


 


 

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