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Erneut Kritik wegen Lehrermangels in NRW

(ddp-nrw). Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) wirft der CDU/FDP-Landesregierung einen Lehrermangel an den Schulen vor. Die Ursache der Misere liege «in einer undurchsichtigen Stellenstatistik und einem hoch fragwürdigen System der Personalbedarfsberechnungen», teilte GEW-Landeschef Andreas Meyer-Lauber am Dienstag in Düsseldorf mit. «Es ist kein subjektiver Eindruck der Schulen, dass es mit der Lehrerversorgung hinten und vorne nicht reicht. Das hat System», kritisierte der Gewerkschafter.

In der vergangenen Woche hatte die SPD der Regierung vorgeworfen, in NRW seien 4000 Lehrerstellen nicht besetzt. Durch die 4000 fehlenden Lehrer komme es zu einem Unterrichtsausfall von rund vier Millionen Stunden. Schulministerin Barbara Sommer (CDU) hatte der SPD «gravierende Rechenfehler» vorgehalten. Die Ministerin betonte, für die Landesregierung habe die Vermeidung von Unterrichtsausfall oberste Priorität. Deshalb würden bis zum Schuljahr 2009/2010 6915 zusätzliche Lehrerstellen geschaffen.

(Redaktion)


 


 

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