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Laumann: Kurzarbeiter mit «Hartz IV» müssen nicht in kleinere Wohnung

(ddp-nrw). Angesichts von 500 000 Kurzarbeitern in NRW hat Arbeitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) auf die Rechte der Betroffenen hingewiesen. Da das Kurzarbeitergeld geringer ausfällt als der Lohn, seien einige der betroffenen Menschen auf ergänzende Sozialleistungen angewiesen, um ihre Familien versorgen zu können, teilte Laumann am Freitag mit. Deshalb müssten Empfänger von Kurzarbeitergeld jedoch nicht in eine kleinere Wohnung umziehen, wie es bei «Hartz IV»-Empfängern teils der Fall sei.

«Diese Menschen haben immer hart für ihr Geld gearbeitet und sind durch die Krise unverschuldet auf Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende angewiesen. Deshalb dürfen diese Menschen nicht über Gebühr belastet werden», sagte Laumann weiter. «Es macht keinen Sinn, dass die betroffenen Kurzarbeiter ihre Wohnungen aufgeben müssen, wenn die Miete im Sinne des Sozialgesetzbuchs II zu hoch ist und damit grundsätzlich nur sechs Monate lang voll von den Argen und Optionskommunen übernommen werden kann. Daher habe ich heute einen Erlass an die kommunalen Träger gerichtet, um die rechtlichen Rahmenbedingungen im SGB II klar abzustecken», erklärte der Minister.

(ddp)


 


 

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