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7700 Langzeitarbeitslose seit Oktober 2007 vermittelt

(ddp-nrw). Über das Projekt «JobPerspektive» sind nach Angaben von Arbeitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) seit Oktober 2007 mehr als 7700 Langzeitarbeitslose wieder in ein dauerhaftes Beschäftigungsverhältnis gebracht worden. Diese Zahl nannte Laumann am Montag bei einer Fachtagung in Düsseldorf.

Johannes Pfeiffer von der NRW-Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit sah auf der Tagung die «JobPerspektive» als «Erfolgskonzept, das Langzeitarbeitslosen konkrete Chancen eröffnet». Den attraktiven und unbefristeten finanziellen Zuschuss nähmen die Betriebe gut an. Über «JobPerspektive» werde Betrieben geholfen, Arbeitsplätze mit geringen Qualifikationsanforderungen wieder wirtschaftlich zu besetzen. Für solche Angebote gebe es auch in der kritischen Arbeitsmarktsituation eine Nachfrage.

Das Projekt «JobPerspektive» wurde im Oktober 2007 bundesweit eingeführt. Es richtet sich den Angaben zufolge an Menschen, die schon länger als ein Jahr arbeitslos sind und aufgrund verschiedener Probleme auf absehbare Zeit nicht in den allgemeinen Arbeitsmarkt integriert werden können. Arbeitgeber, die diesen Menschen eine Perspektive in ihrem Betrieb anbieten wollen, erhalten einen Beschäftigungszuschuss. Dieser kann bis zu 75 Prozent des Lohns ausmachen. Der dauerhafte Beschäftigungszuschuss ermöglicht langzeitarbeitslosen Menschen eine tariflich entlohnte Erwerbstätigkeit und bietet ihnen die Chance ihren Lebensunterhalt durch Erwerbsarbeit zu sichern.

(ddp)


 


 

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Karl-Josef Laumann
Johannes Pfeiffer
Bundesagentur für Arbeit

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