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Langzeitstudie

Web-Auftritte der Energieversorger könnten besser sein

Ein attraktiver und gut strukturierter Online-Auftritt wird für das Marketing immer wichtiger. Nach aktuellen Untersuchungen beziehen mittlerweile fast 60 Prozent aller Internetnutzer Waren und Dienstleistungen online; nahezu ein Drittel der deutschen Bevölkerung sieht das Internet als unverzichtbaren Informationslieferanten. Die Qualität der eigenen Webpräsenz wird damit für Unternehmen zum entscheidenden Faktor für den Markterfolg.

„Auch in der Energiebranche liegt die Zukunft im Online-Auftritt, der entsprechend wirkungsvoll ausgestaltet werden muss.“, so Prof. Dr. Marion Halfmann von der Fachhochschule Köln. Im Rahmen der Studie „EGO – Energy Goes Online“ ist unter ihrer Leitung im laufenden Jahr zum zweiten Mal ein Vergleich der Webauftritte von 26 führenden Energieversorgern anhand eines umfassenden Beurteilungsrasters durchgeführt worden. Dabei begutachtete die Projektgruppe jeden Online-Auftritt mit Hilfe von rund 90 objektivierten Einzelkriterien, die sich 7 Bewertungskategorien (u.a. Angebotsvielfalt, Abschlussmöglichkeit, Usability, Existenz von Servicemerkmalen) zuordnen lassen. Die Ergebnisse wurden für die Unternehmen der Gruppen Verbundunternehmen / Regionalversorger, Stadtwerke und Discounter getrennt ausgewertet.

Als wesentliches Studienergebnis lässt sich festhalten, dass die Energieversorger je nach Versorgergruppe im Durchschnitt zwischen 57 Prozent und 72 Prozent der erreichbaren Optimalwerte bei allen Bewertungskategorien erreichen. Gegenüber einer Vergleichsuntersuchung der Websites ausgewählter Telekommunikationsunternehmen ist der Bewertungsdurchschnitt der Versorger-Homepages rund 20 Prozent schlechter. Gegenüber den Untersuchungsergebnissen der EGO-Studie 2008 ergeben sich die deutlichsten Veränderungen bei den Discountern, die sich in allen Kriterien durchschnittlich um 1,9 Prozent verbessern konnten.

Die Erhebungsmethodik „EGO – Energy Goes Online“ zur systematischen und laufenden Bewertung der Onlinepräsenzen deutscher Energieversorgungsunternehmen wurde bereits Ende 2007 von der Fachhochschule Köln entwickelt und Anfang 2008 der Öffentlichkeit vorgestellt. Zu diesem Zeitpunkt fand die erste vergleichende Analyse der Websites deutscher Energieversorgungsunternehmen statt. Ein Jahr später – im ersten Quartal 2009 – lief die zweite Erhebung unter Verwendung der gleichen Stichprobe. Die regelmäßige Untersuchung soll die Auswirkungen der Marktöffnung des Strommarktes stetig reflektieren.

Die kompletten Studienergebnisse 2009 lassen sich ab sofort über die Fachhochschule Köln beziehen. Einen Überblick über den Studienaufbau und –resultate sowie Bezugskonditionen finden sich auf der Studien-Website unter www.ego-energiestudie.de. Die Tabellen bieten auch die Möglichkeit, Daten individuell auszuwerten, um so spezifische Stärken und Schwächen des eigenen Unternehmens zu evaluieren, die stärksten Mitbewerber bei einzelnen Online-Services festzustellen oder Trends in der Online-Kommunikation frühzeitig aufzunehmen.

(Redaktion)


 


 

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