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Lanxess erleidet massive Geschäftseinbrüche

(ddp-nrw). Der Spezialchemiekonzern Lanxess hat infolge der weltweiten Nachfragekrise im ersten Quartal deutliche Geschäftseinbrüche erlitten und ist in die Verlustzone gerutscht. Unter dem Strich sei ein Fehlbetrag von 14 Millionen Euro verbucht worden, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Leverkusen mit. Im Vorjahresquartal hatte der Konzern noch 104 Millionen Euro verdient. Der Umsatz sackte um mehr als 31 Prozent auf 1,05 Milliarden Euro ab. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) brach um 70 Prozent auf 66 Millionen Euro ein.

Vor diesem Hintergrund rechnet Lanxess für das Gesamtjahr mit einem Umsatz und Ergebnis unter Vorjahr. Eine detaillierte Prognose sei nach wie vor nicht möglich. Für das zweite Jahresviertel rechne der Konzern «mit einer deutlichen Verbesserung gegenüber dem ersten Quartal, aber natürlich unter dem Niveau des Vorjahres», sagte Vorstandsvorsitzender Axel C. Heitmann.

Zwar sei der Abbau der Lagerbestände bei den Kunden beinahe abgeschlossen, doch werde nicht mit einem nennenswerten Wiederaufbau der Bevorratung gerechnet. Positive Effekte erhofft sich Lanxess aus seinem Sparprogramm Challenge 09. In Asien rechnet das Unternehmen mit einer anziehenden Nachfrage.

Wegen der Krise hatte Lanxess in den vergangenen Monaten zahlreiche Projekte verschoben, darunter den Bau eines neuen Kautschukwerks in Singapur sowie Kapazitätserweiterungen in Antwerpen. Insgesamt seien Investitionsausgaben in Höhe von 100 Millionen Euro ausgesetzt worden.

(ddp)


 


 

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