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  • 30.03.2006,
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  • Köln

Lascher Umgang mit Daten auf Mobilgeräten

Firewalls, Virenschutz und Spamfilter - ihre Unternehmens-IT ist sicher wie die Bank von England. Doch was ist unterwegs, wenn ihre Daten auf Reise gehen?

Die deutsche Wirtschaft legt zu wenig Wert auf die Sicherheit von Daten, die auf Taschencomputern, Personal Digital Assistants (PDA) und Smartphones gespeichert werden. Diese Warnung kommt von der auf Mobile Business spezialisierten KI AG. Die immer größeren Speicherkapazitäten der Geräte haben zur Folge, dass viele Beschäftigte umfassende Firmendatenbestände bei sich tragen, die in den wenigsten Fällen verschlüsselt sind. Geht das Gerät verloren oder wird es gestohlen, fallen die Informationen in unbefugte Hände.

„Im Zuge der Modernisierung von Geschäftsprozessen werden oftmals die gesamte Kunden- oder Mitarbeiterdatenbank, alle Lagerbestände, komplexe Entwicklungsprojekte und komplette Produktinformationen auf den tragbaren Geräten für die mobilen Mitarbeiter gespeichert. Diese Datenablage erfolgt im Allgemeinen völlig unverschlüsselt“, sagt Dirk Buschmann, Vorstand der KI AG und Herausgeber der KI-Studie „Mobile Business“. Diese basiert auf einer Umfrage unter 2.200 Topmanagern und gilt als umfassendste Untersuchung zu diesem Thema in Deutschland. Nach Einschätzung des Mobile-Experten wird das Gefährdungspotenzial unverschlüsselter Datenbestände mit der Verbreitung von Handys mit eingebauter Festplatte in Zukunft noch weiter steigen.

Vorstand Dirk Buschmann rät den Unternehmen, ihre Richtlinien für IT-Sicherheit in Bezug auf Taschencomputer, PDAs, Smartphones und künftig auch Handys zu verschärfen.

 

Die unverschlüsselte Datenspeicherung auf mobilen Geräten müsse unterbunden werden. Auch die unverschlüsselte Datenübertragung beispielsweise in WLANs sollten die Firmen für ihre Beschäftigten abstellen.

 

 

„Bei mobilen Unternehmenslösungen ist darauf zu achten, dass sowohl die Übertragung über WLAN, UMTS oder sonstige Verbindungen als auch die Speicherung der Daten auf dem Endgerät ausschließlich verschlüsselt erfolgen“, empfiehlt KI AG-Vorstand Dirk Buschmann. Weitere Informationen im Web unter: www.ki-ag.com.

(Redaktion)


 


 

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