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Rewe will Lebensmittel auch online verkaufen

(dapd-nrw). Die Kölner Rewe-Gruppe will in den Online-Handel mit Lebensmitteln einsteigen. "Wir werden von Winter 2011 an in zwei, drei großen deutschen Städten starten und zwei unterschiedliche Online-Konzepte testen", kündigte Rewe-Chef Alain Caparros in der Düsseldorfer "Wirtschaftswoche" an. Der Kunde könne dabei wählen, ob er die per Computer bestellte Ware bringen lasse oder zu einer vereinbarten Zeit selbst in der Filiale abhole.

Alain Caparros rechnet zunächst nur mit geringen Umsätzen bei diesem Vertriebsweg, sieht den Ansatz aber als "eine Art Versicherung für die Zukunft." Wir können es uns nicht leisten, wichtige Trends zu verschlafen", sagte der Rewe-Chef. In den vergangenen Wochen waren bereits der Versandhändler Amazon und die hessische Supermarktkette Tegut in das Geschäftsfeld eingestiegen. Auch der Hamburger Versandhändler Otto erwägt den Verkauf von Lebensmitteln über das Internet.

Der Rewe-Chef rechnet mit weiteren Preissenkungsrunden im deutschen Lebensmittelhandel. "Der Abwärtstrend ist ungebrochen", sagte er. Zugleich kritisierte er die Preispolitik der Discounter. Rewe sei dabei kein Angreifer, müsse aber mitmachen. "Wenn Milch, Brot oder Butter in unseren Geschäften teurer sind als bei der Konkurrenz , wandern Kunden ab. Wir würden uns aus dem Markt schießen und als Erster will auch niemand sterben."

Für das Gesamtjahr erwartet Caparros für die Rewe-Gruppe "ein Geschäft auf dem Niveau des Vorjahres". Größere Übernahmen seien hingegen schon aufgrund wettbewerbsrechtlicher Beschränkungen nicht möglich.

(Michael Wojtek dapd)


 


 

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