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Leiharbeit

IG Metall fordert Qualitätssiegel für Leiharbeit

(ddp-nrw). Die IG Metall fordert von der NRW-Landesregierung und der Bundespolitik ein konsequentes Handeln für begrenzte und faire Leiharbeit. «Wir brauchen eine landesweite Zertifizierungsstelle für faire Leiharbeit. Nur mit Qualitätssiegel für jede einzelne Niederlassung kann es einen akzeptablen Arbeitnehmerverleih geben. Und entsprechend der Bundesratsinitiative aus Rheinland-Pfalz wird es Zeit, dass die Bundesregierung per Gesetz dem Missbrauch von Leiharbeit einen Riegel vorschiebt», sagte der nordrhein-westfälische IG-Metall-Bezirksleiter Oliver Burkhard am Freitag in Düsseldorf.

In einem Memorandum zur Leiharbeit fasst die IG Metall NRW sieben Gründe zusammen, warum Leiharbeit zu begrenzen und fair zu gestalten ist. Darin werden die Erfahrungen von Betriebsräten und die Erkenntnisse von Wissenschaftlern zusammengefasst. Demnach sorgt Leiharbeit unter anderem für erheblichen Einarbeitungsaufwand, belastet Stammbeschäftigte und verschlechtert das Betriebsklima. Eine «langfristige Personaleinsatzstrategie» sei damit nicht möglich, hieß es.

«Unternehmer und Manager, die nach dem Patentrezept fahren - nichts geht unter 20 Prozent Leiharbeit - liegen regelmäßig falsch. Leiharbeit ist keineswegs so kostengünstig, wie von Verleihfirmen suggeriert und von Entleihfirmen erhofft wird. Und die Belastungen für die Betroffenen, aber auch für die Gesellschaft sind gravierend», mahnte Burkhard.

(ddp)


 


 

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