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  • 21.05.2014, 09:09 Uhr
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Luft- und Raumfahrt

DLR präsentiert sich mit frischen Ideen auf der ILA

Gestern öffnete die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) in Berlin ihre Pforten. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt aus Köln ist dabei mit einem Stand in Halle 4 vertreten. In seinem „Space Pavillon“ präsentiert es aktuelle Ergebnisse seiner Grundlagenforschung.

DLR an drei Ständen vertreten

Insgesamt präsentiert das DLR 60 Exponate am eigenen Stand, am Career Center und am Stand des Bundeswirtschaftsministeriums. Unter dem Leitspruch „Wissen für Morgen“ konzentriert sich die Einrichtung auf Grundlagenforschung für wirtschaftliche und wissenschaftliche Anwendungsgebiete. Zentrale Themen, die das DLR auf der ILA vorstellt, sind das nachhaltige Fliegen, die Erforschung des Alls, die Betrachtung der Erde aus dem Weltraum und neue Konzepte für die Windkraftanlagen aus der Flugtechnik.

Interdisziplinäre Ansätze für gesellschaftliche Fragen

DLR-Chef Prof. Dr. Johann-Dietrich Wörner hob hervor, wie wichtig es sei, dass sich Forschung und Wissenschaft domänenübergreifend mit gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Fragestellungen befassen. Die Messe biete eine gute Gelegenheit, einen solchen Beitrag zu leisten. Auf der internationalen Plattform könne man sich gut mit Fachleuten austauschen und neue Partner für die wissenschaftliche Arbeit finden.

DLR betont Zusammenarbeit

Beim Kölner DLR hat die internationale Vernetzung eine hohe Priorität. Bei der Erforschung moderner ökologischer Treibstoffe arbeitet man bereits mit der US-amerikanischen Weltraumbehörde NASA zusammen. Besonders in der Weltraumforschung kann ohne internationale Kooperation kaum noch etwas erreicht werden. Das DLR arbeitete zuletzt an Sonden, die mit Trägersystemen in eine erdnahe Umlaufbahn katapultiert werden können. Aus diesem Grund fordert das DLR auch einen Neustart des europäischen Trägersystems Ariane.

Im Rahmen eines weiteren Projekts erforscht das DLR anhand von Hubschraubern, wie man mit optimierten Rotoren effektivere Windkraftanlagen bauen kann.

(Florian Weis)


 


 

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