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Mach den Stress zu deinem Freund!

2. Bewegung

Es gibt viele Gründe, sich wieder mehr zu bewegen und moderaten Sport in den eigenen Lebensstil einzubauen. So haben viele wissenschaftliche Studien auch einen Zusammenhang zwischen sportlicher Aktivität und dem psychischen Befinden bzw. der psychischen Gesundheit gezeigt. Insbesondere der Ausdauersport ist mit erhöhtem Wohlbefinden und positiven Veränderungen depressiver und ängstlicher Verstimmungen verbunden. Im Übrigen gibt es kaum eine effektivere Möglichkeit, um den Stresshormonspiegel abzubauen als moderaten Sport.

Tipp: Suchen Sie sich einen Sportpartner, mit dem Sie sich regelmäßig zum gemeinsamen joggen, Rad fahren oder was auch immer verabreden. Damit haben Sie gleich drei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Erstens haben Sie die Chance Ihres inneren Schweinehunds, Sie von Ihrem Vorhaben abzuhalten, deutlich reduziert. Zweitens pflegen Sie eine Beziehung, was an sich schon eine stressreduzierende Wirkung hat. Und drittens tun Sie Ihrem Körper etwas Gutes und bauen Ihren Stresshormonspiegel ab, wenn Sie sich in Bewegung halten.

3. Erholung und Entspannung

Im Spitzensport hat es sich mittlerweile herumgesprochen: Den größten Vorhersagewert für den sportlichen Erfolg von Talenten hat deren Regenerationsfähigkeit. Häufig hat sich gezeigt, dass die Fähigkeit zur körperlichen und geistigen Erholung den Unterschied vom guten Sportler zum Topathleten ausmacht. Bei Spitzenleistern in anderen Bereichen dürfte dies kaum anders sein. Deshalb muss es gerade auch hochmotivierten und leistungsbereiten Geschäftsleuten gelegentlich gesagt werden, dass auch sie nur selten biologische Wunder sind. Auch sie müssen sich regelmäßig erholen, damit ihr Körper leistungsfähig bleibt. Mit anderen Worten: wer auch in Zukunft kontinuierlich Spitzenleistungen erbringen will, muss regelmäßig, d.h. im Tages- und Wochenablauf, Erholungsinseln einbauen.

Tipp: Planen Sie auch Zeiten der Erholung und Entspannung konsequent ein und versehen Sie diese Zeiten mit einem Termin. Und scheuen Sie sich nicht, solche Erholungstermine auch in Ihren Kalender einzutragen, insbesondere, wenn Sie diese bisher vernachlässigt haben („12:30-13:30: Mittagspause“). Das kann sogar der „Termin“ sein, wann Sie zu Bett gehen wollen, wenn Sie z.B. dazu tendieren, zu lange vor dem Fernseher zu sitzen und dadurch immer wieder ein Schlafdefizit haben. Wenn Sie die neuen Gewohnheiten fest in Ihrem Tagesablauf verankert haben (frühestens nach vier Wochen), können Sie auf diese Eintragungen wieder verzichten.


 


 

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Markus Frey

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