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Managergehälter

Schulhoff: Kritik an strengeren Manager-Gesetzen nicht berechtigt

(ddp-nrw). Der Vorsitzende des Nordrhein-Westfälischen Handwerkstags (NWHT), Wolfgang Schulhoff, hält die Kritik einzelner Unternehmenskontrolleure an geplanten strengeren Managergesetzen für unberechtigt. Wer bei üppigen Managergehältern, großzügigen Boniregelungen und teilweise sittenwidrigen Pensionszahlungen nicht bereit sei, bei Schieflage seines Unternehmens zumindest mit einem Jahresgehalt zu haften, gehöre nicht in eine Führungsposition, sagte Schulhoff am Montag in Düsseldorf.

In einem Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Fraktionsspitzen von Union und SPD hatten zwölf Aufsichtsratsvorsitzende großer deutscher Unternehmen gegen die Gesetzespläne der großen Koalition protestiert. Schulhoff warf den Verfassern des Protestbriefes vor, Marktwirtschaft zu predigen, jedoch Gesetze des Marktes wie Haftung nicht für sich gelten lassen zu wollen.

Für Montag war in Berlin eine Expertenanhörung im Bundestag geplant. Eine Arbeitsgruppe von Union und SPD hatte sich bereits auf strengere Haftungsregeln für Manager, eine zweijährige Karenzzeit vor einem Wechsel vom Vorstand in den Aufsichtsrat sowie neue Regeln für Bonus -Zahlungen geeinigt.

(ddp)


 


 

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Kritik
Wolfgang Schulhoff
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