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Marketing-Erfolg durch ungewöhnlichen Städtewettbewerb

Ein ungewöhnlicher Städtewettbewerb geht in die Zielgerade. Zehn deutsche Städte feilen an ihren Vernetzungsideen zur Steigerung der Standortqualität. Am 21. Februar wird feststehen, welche Stadt in Deutschland sich auf eine High-Tech-Infrastruktur, die Verwirklichung ihrer Ideen und den Namenszusatz T-City freuen darf. Begegnungen eines Branchenriesen mit seiner Kundschaft jenseits von klassischer Kommunikation und Werbesprüchen.

Ein großes Dankeschön hat Hans-Josef Vogel seinen Mitbürgerinnen und Mitbürgern in den Neujahrsbrief geschrieben. Der Arnsberger Bürgermeister blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück: Die heimische Wirtschaft habe die Talsohle überwunden, die Schulen, darunter viele mit Ganztagsangebot, zählten zu den besten im Land. Außerdem heimste die Stadt im Sauerland einen bundesweit dotierten Preis für Entbürokratisierung ein. Und seit kurzem darf sich Arnsberg auch noch "zu den TOP 10 der innovativsten Städte Deutschlands" rechnen. Am 28. November fiel die Entscheidung der von namhaften Experten aus Medien, Wirtschaft und Wissenschaft besetzten Jury für die zehn Endrundenteilnehmer des T-City Wettbewerbs der Deutschen Telekom. Arnsberg ist dabei.

" Globalisierung und demographischer Wandel sind bei uns seit langem ein Thema. Wir sehen dabei erfolgreich auf das Konzept "Kreative Stadt"", sagt Hans-Josef Vogel. Das funktioniere in Arnsberg dank einer außerordentlich engagierten Bürgerschaft, einer innovativen mittelständischen Industrie und einer modernen Verwaltung.

Auf engagierte, erneuerungsfreudige Bürgerinnen und Bürger setzen auch die T-City-Finalisten Coburg, Frankfurt/Oder, Friedrichshafen, Görlitz, Kamp-Lintfort, Kaiserslautern, Neuruppin, Osterholz-Scharmbeck und Schwäbisch Hall. Dass die Konkurrenz nicht schläft, gilt dabei selbst für die kleinste Gemeinde in der Endrunde: "Gerade bei der intensiven Auseinandersetzung mit zukunftgewandten Fragestellungen haben unsere überschaubar kleinen Strukturen nicht nur Nachteile", freut sich Martin Wagener, Bürgermeister des 31 000 Einwohner starken niedersächsischen Osterholz-Scharmbeck.

Wie können wir die Lebensqualität in unseren Städten dauerhaft steigern? Was können modernste Informations- und Kommunikationstechnologien für unseren Standort tun? Rund 400 Städte in Deutschland mit einer Einwohnerzahl zwischen 25 000 und 100 000 waren beim T-City Wettbewerb seit Mai 2006 von der Telekom und ihrem Kooperationspartner, dem Deutschen Städte- und Gemeindebund, aufgerufen, sich aktiv diesen Fragen zu widmen. 52 Städte wollten es schließlich genauer wissen und setzten ihre Zukunftsträume in mehr als 1000 konkrete Projektvorhaben um.

Da geht es um umfassende Stadtentwicklungsprogramme, Kostensenkung und Effizienzsteigerung im Gesundheitsbereich, um Verwaltungsvereinfachung oder Bürokratieabbau und um multimediale Stadtinformationssysteme bis hin zu neuartigen Serviceportalen für Bürgerinnen, Bürger, Gäste, potenzielle Neuinvestoren und natürlich um jede Menge neuer Geschäftsmodelle für Einzelhandel, Handwerk, kleine und mittelständische Unternehmen.

Stephan Althoff, Gesamtleitung von T-City, zeigt sich beeindruckt von der Bandbreite und der detaillierten Ausgestaltung der Bewerbungen: "Die Bewerberstädte sind mit schier unglaublicher Kreativität und Energie ans Werk gegangen. Das macht Spaß zu sehen, wie wir hier Hand in Hand Neues schaffen können." Doch zuvor wird es für die zehn Favoriten noch einmal richtig spannend. Zurzeit feilen sie noch einmal an ihren Konzepten für den letzten Feinschliff.

Sichtlich zufrieden zog auch der neue Vorstandsvorsitzende der Telekom, René Obermann, erste Bilanz : "Die Intensität der Auseinandersetzung zeigt uns, dass wir mit dem Wettbewerb ein Kernbedürfnis engagierter Bürgerschaften und moderner Verwaltungen angesprochen haben." Kein Wunder: Der Wettbewerb schafft eine neue Form der Kundennähe, und die steht ganz oben auf der Agenda des frisch gebackenen Konzernchefs. Für die von Obermann jüngst mit dem neuen Vorstandsteam vorgestellte Konzernstrategie ist der T-City Wettbewerb ohnehin eine Art Lackmustest, denn es geht nicht um Einzellösungen.

Neben dem Anschluss an das VDSL-Hochgeschwindigkeits-Glasfasernetz und an das UMTS-Mobilfunknetz per HSDPA, modernste Highspeed-Standards der Breitbandtechnologie, verlangt die Umsetzung der meisten Projektideen auch nach der effizienten Integration von Internet-, Festnetz-, Mobilfunk- und Systemlösungen, dem optimalen Zusammenspiel sämtlicher Geschäftssparten der Telekom also. Eine Herausforderung, auf die sich Stephan Althoff und seine Kolleginnen und Kollegen freuen: "Bei der Verwirklichung von T-City werden wir für jede Bürgerin und jeden Bürger erlebbar machen, was unser Unternehmen leisten kann. Die T-City zeigt jenseits von Werbung und Marketing alle Stärken des T.

(k.olbrisch)


 


 

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